<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419</id><updated>2011-07-31T00:59:03.721-07:00</updated><title type='text'>Joschka in Tansania</title><subtitle type='html'>Dieser Blog dient zur Berichterstattung über meinen Zivildienst in Iringa / Tansania! :-)</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>27</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-8966722324601820354</id><published>2009-07-24T05:04:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T05:16:54.682-07:00</updated><title type='text'>Die erste Lektion</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Mbeya, Tansania nach Chilumba, Malawi&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmj3toN2gI/AAAAAAAADFs/g0i71K0zANc/s1600-h/P1040528.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmj3toN2gI/AAAAAAAADFs/g0i71K0zANc/s320/P1040528.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361997008897694210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Joschka auf über dem Songwe River, Tansanisch-Malawische Grenze&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmknMvkMDI/AAAAAAAADF0/oDO3QcoIErI/s1600-h/P1040588.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmknMvkMDI/AAAAAAAADF0/oDO3QcoIErI/s320/P1040588.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361997824703868978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Malawisee bei Chilumba&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Die gemeinsame Reise von Joschka und Samuel begann am Freitag, dem 5. Juni 2009 in Mbeya mit einigen „Münsteranderfreunden“ (Eva, Charles und Lukasz), Pizza und einem unfreiwilligen Diskobesuch (die sich weiß in den Nachthimmel reckende Lichtsäule erzwang diesen erbarmungslos).&lt;br /&gt;Am Samstagmorgen ging es dann um 07:00 Uhr mit einem kleinen Bus des Types „Coaster“ los in Richtung Kyela an der malawischen Grenze. Sieben Uhr - das erschien zu diesem Zeitpunkt relativ früh, aber in den folgenden Urlaubstagen würde man ja sicher mal ausschlafen können. Als die beiden die Grenze um die Mittagszeit erreichten, wurde ihnen von vertrauenswürdig erscheinenden jungen Männern ein Geldwechsel zu einem guten Kurs angeboten. Den Kurs hatte Samuel natürlich vorher im Internet nachgeschaut: 10:1 - 1000 Malawi Kwacha für 10.000 Tansania Schillinge. Alles schien stimmig und so wurde, ohne erst Zeit mit unnötigen Feilschereien zu vergeuden, das erste Angebot akzeptiert und 200.000 TSH (etwa 120 €) umgetauscht. Die hilfsbereiten Geldwechsler brachten die beiden Abenteurer anschließend sogar noch auf Fahrradgepäckträgern bis zum tansanischen Grenzposten direkt am Songwe River - natürlich gegen einen kleinen Obolus.&lt;br /&gt;Nachdem sie unbürokratisch ausgestempelt wurden, die Brücke über den Grenzfluss zu Fuß überquert und ihre kostenlosen Touristenvisa für Malawi im Pass hatten, wurde ihnen beim Mittagessen durch ein weiteres Geldwechselangebot der Appetit etwas verdorben: 10:1,4 – verhandelbar. Eine Stunde hatte Reisegruppe Blauäugig durch die verschiedenen Zeitzonen gewonnen - und etwa 40 € Euro beim wechseln verloren. Deprimieren wollten sie sich davon nicht lassen, denn: „Ein bisschen Schwund ist immer.“, und wie Joschka es im Assi-Toni-Stil ausdrückte: „Wir hauen die Kohle raus!“&lt;br /&gt;Die erste Lektion über afrikanische Grenzübergänge: Schwarzmarkt (= reelle) Wechselkurse können offizielle Kurse auch mal übersteigen und: Feilschen, warten, feilschen! Von der Grenze brachte sie ein Sammeltaxi nach Karonga, wo Samuel die Ehre hatte, den ATM der nördlichsten Bank Malawis südlich der Sahara um den Höchstbetrag (etwa 100 €) zu erleichtern. Dann ging es ohne weitere Unterbrechungen mit dem rasenden Minibus durch die Weiten des Malawischen Nordens, begrenzt durch das Blau des Malawisees im Osten und der Nyikaberge im Südwesten. Das bemerkenswerteste am verschlafenen Fischer- und Hafendorf Chilumba ist wohl die echte Dusche im Guest House und die unerschöpfliche Verfügbarkeit von „Chibuku Shake Shake International Beer“ (http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A965036).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Buchen der teuren Schiffkabine für die Weitereise fiel leider auf, dass das Geld knapp werden könnte und die Protagonisten wurden so in eine Phase der monetären Verwirrung gestürzt, da sie nicht sicher waren, in welchem Kwacha-Kurs sie denn nach der Wechseltragödie rechnen sollten. So fiel die für Sonntag angesetzte Tagestour zur Livingstonia Mission und den Wasserfällen ins Wasser und es wurde stattdessen noch einmal zurück nach Karonga gemacht, um erwähnte Rekordbank ein weiteres mal aufzusuchen. Halb so schlimm: Bei der Rückfahrt durch Malawi über Land würde sich sicherlich ausreichend Gelegenheit bieten, die Mission nachzuholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Chilumba, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/ChilumbaMalawi#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;06.06., Chilumba&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es sitzt einer auf dem Steine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anders und fremd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Jucken am linken Beine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Krabbelndes unterm Hemd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er schlägt nach Moskitomücken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Denkt an Preise und Betrug&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;An Landeswissenslücken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und wer wohl die Wirtin Schlug&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zwischen staubig’ Füßen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Beisst es rot und klein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Für Unachtsamkeit muss man büsen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sie besitzen diesen Stein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedicht von dem durch Ameisen gepiesacktem Samuel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;07.06., Chilumba / 08.06., Ilala&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schwarzes Wasser weiße Gischt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Goldgrauer Sand im Neonlicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Würgebaum dämmert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Menschen erwachen belämmert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Putzen Zähne, das Gesicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Glühwurm schiebt sich näher&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nach 10 Stunden (ohne Gewähr)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Laut beschallt im Schlafwarteraum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ohne Schlaf kommt auch kein Traum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Doch Warten ärgert lang nicht mehr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorm Wurm geschluckt auf tiefen Blau&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oh Malawisee, du schöne Frau&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Faltenberge und Dörfer fangen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Blicke durch weiß lackierte Stangen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Distanziert zur Armutsschau&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Poet Samuel über die Ankunft der Ilala bei Nacht&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-8966722324601820354?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/8966722324601820354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=8966722324601820354' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8966722324601820354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8966722324601820354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/die-erste-lektion.html' title='Die erste Lektion'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmj3toN2gI/AAAAAAAADFs/g0i71K0zANc/s72-c/P1040528.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-7891009699905663074</id><published>2009-07-24T04:54:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T05:03:32.988-07:00</updated><title type='text'>Der Ritt auf der Ilala</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;Von Chilumba nach Monkey Bay&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmhbW1vJrI/AAAAAAAADFk/cLzeX9jk-VA/s1600-h/P1040681.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmhbW1vJrI/AAAAAAAADFk/cLzeX9jk-VA/s320/P1040681.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361994322720794290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alles eingestiegen! - Die Ilala am Steg von Nkhata Bay&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;Die Ilala wurde 1949 in Scotstoun in der Nähe von Glasgow gebaut. Über See, Straßen und Schienen wurde das mehrere Tonnen schwere Schiff in Einzelteilen an das Ufer des Malawisees geliefert, wo es zusammengesetzt wurde und seitdem wöchentlich den See auf und ab fährt. Meistens ist sie pünktlich, doch manchmal verspätet sie sich. Wie auch in dem Fall der beiden mutigen Seebären Samuel und Joschka. Ursprünglich sollten sie am Sonntagabend das Schiff ihrer Träume besteigen und Sonntagnacht den Hafen von Chilumba in Richtung Nkhata Bay verlassen. Jedoch hatte die Ilala Verspätung. Samuel und Joschka brachten ihr Gepäck in den Aufenthaltsraum des Hafens und begaben sich in die „Stadt“ Chilumba um dort etwas zu Essen und die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Dies gelang ihnen auch sehr gut. Sie kehrten in einer einladenden Bar ein und tranken dort einige Bier. Später überzeugte Joschka am Pooltisch und Samuel forderte den heimischen Baokönig heraus, der ihm umgehend einige Lektionen erteilte. Danach gesellte sich ein Mann zu Ihnen, der die Beiden auf ein Carlsberg Stout und ein Gespräch einlud. Er stellte sich als ein frischgewählter Member of Parliament vor und wollte von ihnen Informationen über Hilfsorganisationen erhalten. Ebenso war er sehr intressiert an den Projekten der Beiden. Sein Ziel war es einige neue Projektstellen im Norden von Malawi zu errichten. Hauptsächlich im Bereich Bildung und Gesundheit. Er bot den beiden Tansaniafreiwilligen an, ihnen zwei mögliche Projektstellen zu begutachten. So stiegen sie in seinen fast neuen Landrover und fuhren um halb elf in der Nacht zu einer Boarding School in der Nähe von Chilumba. Teilweise war noch Licht in den Unterrichtsräumen und der Unterricht war noch nicht zu Ende, als die drei Personen über das Schulgelände schlichen. Als sie bei den Jungenschlafräumen ankamen war es vorbei mit der Unauffälligkeit. Die Schüler begrüßten den Member of Parlament und die beiden Tansaniafreiwilligen freundlich und zeigten ihnen ihre Schlafräume. 70 Jungen schlafen gemeinsam auf Etagenbetten in einem Raum. Ansonsten war die Anordnung der Gebäude und die Schule sehr ansehnlich. Nach der Schule besichtigten sie noch ein Krankenhauskomplex. Allerdings nur von Außen, um die kranken schlafenden Leute nicht zu stören. Danach ging es zurück in das Hafendorf Chilumba, wo Adressen ausgetauscht wurden. Nach einem Abschlussbier kehrten Samuel und Joschka zurück in den Schlafraum des Hafens und legten sich auf dem kalten Asphaltboden zum Schlafen. Kurz vor dem Sonnenaufgang wurden sie durch die Rufe eines Hafenarbeiters geweckt. Das Schiff käme nun an. Am Horizont waren die Lichter des Schiffs auch in der Dunkelheit zu erblicken. Eine halbe Stunde später lag es stolz im Hafen. Der Hafenmeister zeigte Samuel und Joschka ihre First Class Kabine, wo sie ihr Gepäck verstauten. Nach einer kurzen Begutachtung des Decks und der sanitären Anlagen, legten sich die beiden wieder schlafen. Die Tage an Deck sind schnell erzählt. Sie bestanden zum größten Teil aus Ausruhen, Schlafen, Essen, dem Bestaunen der wunderschönen Landschaften und lebhaften Treiben an den kleinen und mittelgroßen Häfen, wo Leute und Ladung in das ein-,aus- und verladen wurden. Eine weitere Aktivität an Bord war das Spielen. Samuel und Joschka lieferten sich erbitterte Schlachten im Bao, Schach und Canasta. Auch mit den anderen Backpackern spielten sie fleißig Karten und führten dabei intressante und lustige Gespräche. Unter anderem trafen Sie dort ein kanadisch-australisches Pärchen und das „Reiseduo“ Guilherme und Graham. Guilherme kommt aus Brasilien und hat sich den Traum einer Weltreise verwirklicht. Von Südafrika aus startete er seinen Trip. Über Botswana, Namibia und Sambia kam er nach Malawi auf die Ilala. Von Malawi aus wollte er durch Mosambik nach Tansania reisen. Über Ostafrika, Nordostafrika und den mittleren Osten will er sein Reiseziel Indien erreichen.&lt;br /&gt;In Südafrika schloß sich ihm Graham an, den reiselustigen kanadisch-britischen Couchsurfer (über 55 Einträge), der nach seinem Philosophie Studium durch die Welt reist und dort bleiben will wo es ihm gefällt. Diese Personen trafen Samuel und Joschka auf ihrer Reise an verschiedenen Orten wieder. Zwei Bootanekdoten dürfen zum Ende dieses Abschnitts nicht unerwähnt bleiben:&lt;br /&gt;1) Am letzten Nachmittag sonnten sich die Beiden an Deck der Ilala und die Bedienung brachte ihnen die Karten für das Abendessen. Nach fünfminütigem innerem Kampf zwischen Reis, Ugali und Pommes mit den Beilagen Huhn, Geschnetzeltem oder Fisch teilte sie ihnen mit, dass es an diesem Tag nur Hühnchen mit Reis gäbe. Danach fragte Sie Joschka und Samuel was Sie denn dann nehmen würden. Mangels Alternativen fiel ihre Wahl auf Hühnchen mit Reis. Dies schien sie wohl etwas zu erstaunen weswegen sie nochmals nachfragte, ob sie auch wirklich Hühnchen mit Reis haben wollten. Nach einer abermaligen Bestätigung der Bestellung Hühnchen mit Reis, nahm die Bedienung die Karten an sich und machte sich auf in die Küche. Das Essen,auch das Hühnchen mit Reis, war durchaus sehr gut und schmackhaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Die zweite Anekdote ereignete sich in der Nacht nach der Ankunft in Monkey Bay.&lt;br /&gt;Das Schiff erreichte den Zielhafen von Monkey Bay erst am Abend und eine Weiterreise wäre in den der Nacht unmöglich gewesen. Nach einer Vereinbarung mit dem Captain war es Samuel und Joschka gestattet noch eine weitere Nacht in der Kabine zu nächtigen und das Schiff erst am nächsten Morgen zu verlassen. So schliefen sie tief und fest als es um ca. 2 Uhr nachts an ihrer Kabinentür klopfte. Es war ein Immigration Officer der zur nächtlichen Passkontrolle ausrückte. Er wollte “two passports“ sehen. Da es sich um zwei Personen handelte erschien alles wie Routine. Nachdem Joschka und Samuel ihm ihre Pässe gaben, kontrollierte er sie sehr genau. Joschka bekam seinen Pass mit den Worten “You are OK“ zurück. Samuel wurde von ihm etwas heftiger angeraunzt “Where is your second Passport??“. Nach mehrmaligen Beschwören, dass Samuel keinen zweiten Pass besitzt und das es sich um eine Verwechselung handeln muss, gab er auch Samuels Pass zurück und folgte unserem Tipp dass auf dem Deck noch andere Backpacker schliefen. Am nächsten Morgen folgte dann die Aufklärung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von der Ilala, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/IlalaMalawi#"&gt;hier &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;„Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,&lt;br /&gt;Behaart und mit böser Visage.&lt;br /&gt;Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt&lt;br /&gt;Und die Welt asphaltiert und aufgestockt,&lt;br /&gt;Bis zur dreißigsten Etage.&lt;br /&gt;Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,&lt;br /&gt;In zentralgeheizten Räumen.&lt;br /&gt;Da sitzen sie nun am Telefon.&lt;br /&gt;Und es herrscht noch genau derselbe Ton&lt;br /&gt;Wie seinerzeit auf den Bäumen.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gedicht ist nicht von Samuel...von wem ist das denn nochmal?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-7891009699905663074?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/7891009699905663074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=7891009699905663074' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7891009699905663074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7891009699905663074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/der-ritt-auf-der-ilala.html' title='Der Ritt auf der Ilala'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmhbW1vJrI/AAAAAAAADFk/cLzeX9jk-VA/s72-c/P1040681.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-1107610303245981477</id><published>2009-07-24T04:41:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T04:53:51.480-07:00</updated><title type='text'>Eine Reise mit Hindernissen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;Von Monkey Bay, über Cape Mc Clare und Mangochi, nach Cuamba, Mosambik&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmehFCLLeI/AAAAAAAADFc/enOgvTFhRSg/s1600-h/P1010918.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmehFCLLeI/AAAAAAAADFc/enOgvTFhRSg/s320/P1010918.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361991122485456354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Joschka mit Fahrradtaxi an der Grenze Malawi - Mosambik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach dem Verlassen des Schiffes wechselten die beiden Helden in Monkey Bay wiedermals Geld. Dieses Mal jedoch zu einem annehmlichen Kurs. Das nächste Ziel lautete Cape Mc Clare. Auf der Ladefläche des Transporters trafen Sie Graham und Guilherme wieder. Während der normalen Wartezeit gesellten sich einige malawische Schmuckhändler zu den Reisenden, welche ihren Chic loswerden wollten. Ketten, Bilder, Postkarten und Ringe im afrikanischen Style wurden preisgeboten. Um den Preis zu drücken erklärte ihnen Joschka, dass es denselben Schmuck in Tansania für ein Viertel des Preises gäbe. Daraufhin fühlten sich die Händler etwas in Ihrer Ehre gekränkt und erklärten, dass man Malawi und Tansania nicht vergleichen könnte, auch nicht was Kunstpreise angeht. Ihre Formel lautete “different culture, different prices!“. Das Argument, dass Joschka den Schmuck dann lieber für kleines Geld kaufen würde, zog und die Händler verschwanden und der “Choppa“ fuhr los. In Cape Mc Clare angekommen erkundeten die Reisenden erstmal ihre Umgebung und die Essensmöglichkeiten.Guilherme tat einen sympathischen Herrn auf, der anbot für die Abenteurer zu kochen. Das vielversprechende Speiseangebot mit frischen Fisch, Reis, Maisbrei (Sima bzw. Ugali) und Hühnchen sowie das nette Ambiente bei einer “echten afrikanischen Familie“ würden den etwas überteuerten Preis schon rechtfertigen, so wurde zugesagt. Nach einem traumhaften Sonnenuntergang begaben sich die Hungrigen in die Behausung des Wirtes. Das Essen führte zu einer leichten Enttäuschung und rechtfertigte den Preis nicht. Das Hähnchen entpuppte sich letztendlich als Ente und war noch das Beste am ganzen Essen. Der Fisch war klein und halbverkohlt und der Reis genauso trocken wie der Sima. Das intressanteste war neben den Ratten, die dauerhaft an der Decke zu bewundern waren, die Thesen unseres Gastgebers. So erklärte er der staunenden Menge, dass  er jeden Monat zweimal Malaria hätte. Die weitverbreitete Meinung, dass man Malaria durch Mückenstiche bekommt, entlarfte er als Lüge. Seine ärztliche Ursachenforschung ergab dass die Malaria vom Wind abhängig ist. Wenn es stark windet, bekommen die Leute Fieber und nehmen Anti-Malaria Mittel (Coartem...). Bei keinem oder weniger starkem Wind hingegen, ist alles in Ordnung. Auf die Aussage, dass im Rest Afrikas die Ursache für Malaria ein Mückenstich sei, entgegnete er “different country, different culture – you can’t compare!“ Danach steckten die Diskussionswütigen ihre Waffen ein und gaben auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;12.06., im Bus zwischen Monkey Bay und Mangochi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein alter Mann geht auf Reisen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Baobabwald&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Tochter geleitet ihn, gibt ihm Halt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Trägt einen Holzstuhl für den Greisen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So sitzt er – sie steht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und wartet mit dem schwachen,weisen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Während die Sonne durch’s blaue geht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann kommt der Bus (mit uns, den Weißen)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Behutsam hilft sie ihm hinein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nimmt den Stuhl und geht: aufrecht, zart und klein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Morgen ging in es in aller Herrgottsfrühe mit einem Minibus weiter nach Mangochi, der letzten Stadt vor der Grenze zu Mosambik. Nach einem zünftigem Frühstück (Hähnchen mit Chipsi, aus einem der beeindruckenden Barbeque- Tische mit eingelassenem Wok) ging es auf der Ladefläche eines Transporters weiter in Richtung Grenze, wo sie den Todd-Man und Eva kennenlernten. Todd kommt aus Texas und entspricht auf dem ersten Blick (und vielleicht auch den 2. und 3.) dem Bild eines Prototyp Amerikaner. Er arbeitete eine Zeit lang im Irak, allerdings nicht als Soldat, sondern als Lieferant für Munition und Waffen, im Kampf der Allianz gegen die Achse des Bösen. Cowboy Todd lebte auch eine Zeit lang in Skandinavien und die letzten Jahre studierte er in Spanien, wo er sein Herzblatt Eva bzw. “Ebaah“ gefunden hat. Im weiteren Verlauf der Reise sah sich Todd-Mam allerlei Fragen zur amerikanischen Kultur und Georg W. Bush und warum in Amerika Fußball so unpopülär sei, ausgesetzt. In seiner ihm eigenen Art entgegnete er zum Thema Bush “I’ve voted him for the first and the second time and I even tried it the third time!“. Er selbst mag Fußball sehr gerne, die mangelnde Beliebheit in seinem Mutterland erklärte erfolgendermaßen: “A lot of children play soccer in Amerika. But, you know, there is a point in life where you have to decide if you want to be man and then you start to play american football!“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am malawischen Grenzposten angekommen, stempelte die multikulturelle Reisegruppe problemlos aus. Danach sattelten sie um aufs Fahhrad, um.die 3 km Kilometer zum mosambikanischen Grenzposten und von dort weitere 8 km zum nächsten Dorf mit Bushaltestelle zurückzulegen. Ein anderes Transportmittel als dem Fahhrad gibt es im Niemandsland zwischen diesen Ländern nicht. Die Auswahl der Fahrradfahrer glich einem Oligopol, so dass der Preis für die Strecke auf günstige 50 Malawi Kwacha (0,50 €) purzelte. Ungemütlich aber zweckmäßig reiteten Cowboy Todd und Co auf dem Rücken der drahtigen Rösser in Richtung Mosambik. Am mosambikischem Grenzposten angekommen, wurden in aller Ruhe nacheinander alle Visa ausgestellt. Danach sollte der Ritt fortgesetzt werden, doch die Pferde streikten. So verlangten die Fahrradfahrer statt der ausgemachten 50 Malawi Kwacha auf einmal 50 Mosambikische Meticas(1,32 €). Bei der folgenden Diskussion ging es nicht um die Differenz von einem 1 €, sondern um die hinterhältige und betrügerische Art und Weise der Fahrradfahrer.Guilherme genoß es sichtlich wieder Portugiesisch sprechen zu können und diskutierte sehr engagiert. Geholfen hatte es erst nichts. Doch das Blatt wendete sich als sich ein Pick-Up vorbeikam und Guilherme dem Fahrer unsere missliche Situation erklärte. Der Fahrer bot den Betrogenen an, Sie umsonst mit ins nächste Dorf zu nehmen. Eine Minute später saß der Reisetrupp auf der Ladefläche des Pick-up’s und freute sich, dem hinterhältigen Geschäftsgebahren der Fahrradmafia entkommen zu sein. Diese regten sich natürlich auf und forderten nun für die schon zurückgelegten 3 km 200 Malawi Kwacha. Dies wäre der normale Preis und jeder Kunde müsste zahlen. Die Reisegruppe stimmte dem entnervt zu und jeder gab seinem Fahrer 200 Malawi Kwacha. Jeder? Nein, Joschka zahlte die Zeche für seine andauernde Verwirrtheit im Umgang mit Malawischen Kwachas. Statt 4 x 50 er Scheine gab er seinem Fahrer 4 x 500 er Scheine. Umgerechnet entspricht das ca. 20 €. Für den Rest der Fahrt war ihm der Spott seiner Wegbgleiter sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im nächsten Dorf angekommen warteten auch schon zwei Minibusse auf ihre Fahrgäste. Beide Konduktoren der Minibusse waren sehr bemüht die ankommenden Gäste in ihr Gefährt zu locken. Die Reisegruppe entschied sich für das Vehicle des nüchternen Conductors. Dies erwies sich als Fehler, denn 23 km später hatte das Vehicle die erste Reifenpanne. Der Ersatzreifen wurde zu Gunstem von zusätzlichem Gepäckstauraum zu Hause gelassen, so wurde der kaputte Reifen abmontiert und zur Werkstatt gerollt. Die ungeplante Pause nutzen die Reisenden zum Fußballspielen mit den Dorfkids, dem Kartenspielen und dem Trinken von Sodas. Nach 3 ½ Stunden Wartezeit ging es weiter. Doch der geflickte Reifen hielt nicht allzu lange. Ca. 10 km weiter platzte er erneut. Das nächste kleine Dorf wurde auf der Felge erreicht. Eine erneute Reperatur war dieses Mal unmöglich. So mussten unsere Helden in der “Wildnis“ übernachten. Für die “Luxuscamper“ war dies keine große Herausforderung, denn sie hatten ja ihre Zelt dabei. So bauten Todd und Eva sowie Guilherme und Graham ihre 2-Mann Behausungen auf und murmelten sich in ihre Schlafsäcke. Die beiden deutschen Eichen gesellten sich, zu den afrikanischen Mitfahrern in die Markthalle, auf die Bambusverkaufsstände. Diese hatten zwei entscheidende Nachteile. Nachteil Nummer 1 war das es auf den 40 cm hohen Verkaufständen einfach nicht warm wurde und Nachteil Nummer 2 war, dass sobald sich irgendjemand auf den Verkaufstständen bewegte, sich alle Bambusstäbe mit bewegten, was zur Folge hatte, dass man die Spitzen der Bambusstäbe jedesmal aufs Neue kennenlernte. Nach einer sehr kurzen und grausamen Nacht erwachten Samuel und Joschka. Während die Anderen noch schliefen zählten sie ihre Prellungen, machten etwas Morgengymnastik und erfrischten sich am lokalen Brunnen, mit warmen Brunnenwasser. Kurz darauf, hielt ein vorbeifahrender Pick-Up an und brachte die 6er Gruppe nach Cuamba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Cape Mc Clare, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/MonkeyBayUCapeMcClearMalawi#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Mangochi und der Fahrt nach Cuamba, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/MangochiUFahrtNachCuamba#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-1107610303245981477?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/1107610303245981477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=1107610303245981477' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/1107610303245981477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/1107610303245981477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/eine-reise-mit-hindernissen.html' title='Eine Reise mit Hindernissen'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmehFCLLeI/AAAAAAAADFc/enOgvTFhRSg/s72-c/P1010918.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-237156189144323477</id><published>2009-07-24T04:30:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T22:40:24.062-07:00</updated><title type='text'>Caminhos de Ferro de Moçambique</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Cuamba nach Nampula&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmb-WsgqiI/AAAAAAAADFU/BWXWCxva__g/s1600-h/P1040828.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmb-WsgqiI/AAAAAAAADFU/BWXWCxva__g/s320/P1040828.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361988326907750946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Samuel im Zug von Cuamba nach Nampula&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Cuamba ist eine etwa 75.000-Einwohner starke Stadt im Norden Mosambiks. Geprägt durch die bis 1975 andauernde portugiesische Kolonialisierung und die strukturelle Vernachlässigung des Nordens glänzt sie mit verkommenen Parkanlagen, zweispurigen aber ungeteerten Alleen, einem „Luxushotel“, einem guten Brötchenbäcker, Inderläden mit Bockwurst und Fruchtsaft, seltsamerweise sehr schnellem Internet und einem Bahnhof. Unsere kleine Reisegruppe, bestehend aus Eva, dem Todd-Man, Graham, Guilherme, Joschka und Samuel erfreute sich an dieser ihrer ersten Mosambikischen Stadt, auch wenn die AK47 in der Fahne des Landes, das sich 1976 bis 1992 im Bürgerkrieg befunden hatte, den einen oder anderen etwas befremdete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tickets für den alten südafrikanischen Zug (Caminhos de Ferro de Moçambique, Nacala- Lichinga Strecke) für ein 6er-Abteil in der 2. Klasse (1. Klasse nicht vorhanden) kosteten etwa 10 € pro Person. Abfahrt: 05:00 Uhr am Sonntagmorgen. Von den vorhergegangenen Abenteuern erschöpft begaben sich Graham, Guilherme, Joschka und Samuel nach wenigen Bieren um 6 Uhr abends zu Bett, auch wenn die dröhnende Musik der angrenzenden Bar den Schlaf noch eine Weile fern hielt. Um halb 2 am nächsten Morgen klingelten die Wecker. Die vier erhoben sich mühsam von ihren Lagern, schlürften halb nackten Damen begegnend zum Bad (die Unterkunft hatte sich als Stundenmotel entpuppt) und gingen dann in einen Nachtclub, wo ein Tanzwettbewerb stattfand und südafrikanische House-Musik di Luft zum vibrieren brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Disko ging es dann direkt zum Zug, wo mit interkulturellen Diskussionen über George Bush und Malaria, mit Kakerlakeninvasionen, Dieben und einem Lokomotivenausfall für reichlich Unterhaltung gesorgt war. Es begann damit, dass Todd die Abwesenheit seines Geldbeutels bemerkte und erstaunt feststellen musste, im Bahnhof zum ersten Mal im Leben Opfer eines Taschendiebstahls geworden zu sein. Nach einigen äußerst amerikanischen Fluchen war die Sache aber fast schon vergessen und der Zug setzte sich um 6 Uhr tatsächlich langsam in Bewegung Richtung Osten. Die Landschaft zwischen Cuamba und Nampula ist durch zahlreiche faszinierende Vulkansteinformationen geprägt, die grau und spitz in den blauen Himmel des nordmosambikischen Hochlandes ragen. Der Reiseführer warnt vor Landminen, die etwaige Besteigungen je beenden könnten. Nach einigen Stunden fahrt blieb der Zug leider liegen, da die Lokomotive kaputt gegangen war. Die meisten Menschen stiegen aus dem Zug und auch unsere Helden setzten sich zum gemütlichen Kartenspiel auf die Gleise. Schon bald kamen die ersten geschäftstüchtigen Dorfbewohner mit Bananen, Erdnusszuckerteilchen und anderem Gebäck, welches körbeweise vernichtet wurde. Irgendwann gegen mittag kam dann tatsächlich eine Ersatzlok, so dass die muntere Fahrt weiterging. Mittlerweile leugnete der Texaner Todd die texanische Identität von Bush (mit Recht) und Guilherme hatte alle anderen von den Vorzügen der portugiesischen Sprache und der blühenden Zukunft Brasiliens überzeugt. Bei einem abendlichen Stopp in einem kleinen Dorf (es war bereits dunkel) fragte er einen jungen Mann mit blutunterlaufenen Augen, wie weit es denn noch bis Nampula wäre. Dieser gab auch bereitwillig Auskunft, hängte sich dann in das offene Abteilfenster und fragte höflich nach der Uhrzeit. Als daraufhin niemand sein Handy aus der Tasche holte, um nachzuschauen, begann er mit einer Hand nach irgendetwas in Reichweite zu tasten, bis Todd ihm einen beherzten Schubs gab, der den neuen Freund im Staub neben den Schienen zurücklies.&lt;br /&gt;In Nampula, der drittgrößten Stadt Mosambiks angekommen, war der Abend schon weit vorrangeschritten und die sechs machten sich im Dunkeln auf Zimmersuche. Die sehr moderne Innenstadt erinnert an Südafrikanische Stadtzentren mit mehrstöckigen Kastenbauten und jungen Indern, die sinnlos die Tänke ihrer getunten Autos leerfahren. Es kam zu zwei interessanten Begegnungen. Die erste mit einem arbeitslosen Mann, der fließend Deutsch sprach und im Zuge sozialistischer Kooperationen mehrere Jahre in der damaligen DDR gearbeitet hatte. Die zweite Begegnung erfolgte an einem beinahe verlassenen Kreisverkehr. Dort standen zwei hühnenhafte Militärpolizisten in Khaki und schußsicheren Westen, bewaffnet mit dem bereits erwähnten Wappenschmuck Mosambiks. Guilherme hielt es für die best mögliche Verhaltensweise, einen der beiden höflich nach einem günstigen Hotel in der Nähe zu fragen. Die etwas weniger höflich ausfallende Antwort beschränkte sich auf „Passports!“. Kurz darauf erschien augenscheinlich der Befehlshabende, sammelte die Pässe ein und verschwand damit um's Eck. Nach längerer Diskussion, in deren Verlauf der Offizier unser gesammtes Gepäck durchsuchen und uns gründlich filzen wollte, erhielten wir durch die herzerweichenden Geschichten Guilhermes endlich unsere Pässe wieder und durften endlich schlafen gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Cuamba und der Zugfahrt, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/CuambaUZugfahrtNachNampulaMozambique#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-237156189144323477?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/237156189144323477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=237156189144323477' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/237156189144323477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/237156189144323477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/caminhos-de-ferro-de-mocambique.html' title='Caminhos de Ferro de Moçambique'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/Smmb-WsgqiI/AAAAAAAADFU/BWXWCxva__g/s72-c/P1040828.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-829623258849964196</id><published>2009-07-24T04:23:00.001-07:00</published><updated>2009-07-24T22:39:00.727-07:00</updated><title type='text'>“Flucht“ zur Ihla du Mocambique</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Nampula über Ihla du Mosambique nach Pemba&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmaK4LuutI/AAAAAAAADFM/CO1N9isuR_Q/s1600-h/P1050014.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmaK4LuutI/AAAAAAAADFM/CO1N9isuR_Q/s320/P1050014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361986343032240850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Krankenhaus von Ihla du Mocambique&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Morgen klingelte der Wecker abermals früh. 66,6 % der Reisegruppe (Todd und Eva fuhren nach Pemba) machten sich auf in Richtung Ihla du Mocambique. Die kleine Stadt und Insel liegt vor der Küste Mosambiks und ist Namensgeber des Landes sowie seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe. Die Insel ist über eine schmale Brücke mit dem Festland verbunden. Neben vielen alten Kolonialgebäuden (Hafen, Gericht und Krankenhaus) ist ein altes Fort, eines der Highlights der Insel. Die Mitte der Insel liegt etwas tiefer als die Straßen drumheurm. Das liegt daran, dass zum Bau des Forts viele Steine benötigt wurden, welchen von den Sklaven aus der Mitte der Insel geschlagen wurden.Doch bevor unsere Recken dies genießen konnten, mussten sie Nampula verlassen. Dies geschah wieder einmal nicht ohne Vorkommnisse. Auf dem Weg zum Busstandi passierten sie den Bahnhof. Auf der anderen Straßenseite war eine kleine städtische Polizeieinheit (6-8 Polizisten) dabei die Papiere der Markthändler zu kontrollieren. Händler ohne Papiere wurden mit aufs Revier genommen. Dieser Vorgang erzürnte jedoch die anderen Händler und die lokale Bevölkerung. So sah sich die Polizei einem wütendem Mob gegenüber, welcher versuchte die verhafteten Händler vom Polizei-LKW zu ziehen. Die Polizisten setzten ihre Knüppel ein und entkamen letztendlich dem Steine werfenden Mob. Ein Einheimischer in unserer Nähe erklärte uns dass so Etwas häufiger vorkäme. Am Busstandi angekommen, checkten die Gruppe im “Suaheli Coaster“ zur Ihla de Mocambique ein. Samuel und Joschka waren sehr erfreut, dass die Besatzung des Coasters, Kisuaheli sprach. Sie genossen es sehr die ersten “Mambo’s“ und “Poa’s“ nach knapp 2 Wochen auszutauschen. Während der Fahrt gab es mehrere Polizeikontrollen, wo die “Wazungu“ auch jedes Mal ihre Pässe vorzeigen durften. In Ihla de Mosambik angekommen, schlugen die Vier ihr Quartier vor der Brücke in einem kleinen etwas überteurtem von einer älteren Gold Diggerin geleitetem Campingplatz mit Guesthouse auf. Beim abendlichen Spaziergang am Strand geschah noch ein Unglück der besonderen Art. Während Guilherme mit den Kindern des naheliegenden Fischerdorfs tanzte, trat Joschka auf eine der am Strand vergrabenen Landminen. In weiten Küstenteilen Mosambiks spart sich die lokale Bevölkerung die Kosten für eine Toillete und erledigt ihr Geschäft bei Ebbe am Strand. So ist es nicht unnormal viele Leute mit einer Schaufel am Strand Löcher graben zu sehen. Die Flut übernimmt dann die Aufgabe der Spülung und reiningt den Strand. Folgende Strandspaziergänge fielen nach dieser Erfahrung aus. Am darauffolgenden Tag wurde die Insel zu Fuß besichtigt. In der Nacht danach mussten die 4er Bande mal wieder früh&lt;br /&gt;aufstehen. Um 3 Uhr in der Frühe klingelte der Wecker um mit dem gechaterten Choppa zu einer Kreuzung zu fahren, wo um 6 der Bus in Richtung Pemba abfuhr. Pemba ist eine etwas größere Stadt im Nordwesten Mocambiques. Es liegt direkt an der Küste auf einer kleinen Landzunge. Traumhafte Strände sowie ein kleiner Flughafen machen Pemba zu einem bequemen Reiseziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Ihla de Mosambik, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/IhlaDeMozambiqueMozambique#"&gt;hier&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Pemba, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/PembaMozambique#"&gt;hier&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-829623258849964196?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/829623258849964196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=829623258849964196' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/829623258849964196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/829623258849964196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/flucht-zur-ihla-du-mocambique.html' title='“Flucht“ zur Ihla du Mocambique'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmaK4LuutI/AAAAAAAADFM/CO1N9isuR_Q/s72-c/P1050014.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-4212044928742838300</id><published>2009-07-24T04:13:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T22:41:27.066-07:00</updated><title type='text'>Segeln wie zu Opas Zeiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit einer „Dau“ von Pemba nach Ibo&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmUieJhhbI/AAAAAAAADEs/Sr1LgzJ2ayA/s1600-h/P1050046.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmUieJhhbI/AAAAAAAADEs/Sr1LgzJ2ayA/s320/P1050046.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361980151290758578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sam vor einer traditionellen Dau im Hafen von Pemba&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmVODxbZoI/AAAAAAAADE0/2VqQlL1uqRk/s1600-h/P1050078.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmVODxbZoI/AAAAAAAADE0/2VqQlL1uqRk/s320/P1050078.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361980900124616322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;v.l. Ein Crew-Mitglied, Guilherme und Graham auf der Dau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 18. Juni gegen 10 Uhr abends bestiegen die vier in Pemba eine sogenannte Dau, ein traditionelles Holzsegelboot, wie es seit hunderten von Jahren unverändert an der ostafrikanischen Küste verwendet wurde und wird. Den Preis für die bei gutem Wind geschätzten 12 Stunden Fahrt zur Insel Ibo im „Arquipelago das Quirimbas“ im Indischen Ozean konnten sie mit Hilfe ihrer vereinten Portugiesisch- und Swahilikenntnisse auf knappe 5 Euro pro Person herunterhandeln. In Schlafsäcke und Decken gewickelt warteten sie dann gemeinsam mit der Crew und ein paar anderen Passagieren auf die Flut. Um Mitternacht war es endlich so weit. Während Guilherme und Graham sich dank mangelnder Swahilikenntnisse guten Gewissens schlafend stellen konnten, fühlten sich Joschka und Sam bald genötigt, beim Vom-Strand-Schieben des etwa 10m langen Segelbootes behilflich zu sein. Trotzdem ging es nicht vorran. Schließlich tat man sich mit Leuten zweier anderer Daus zusammen und konnte so ein Boot nach dem anderen in die Tide drücken. Etwa hundert Meter vom Ufer entfernt dümpelten die Boote noch bis 3 Uhr morgens faul herum, bis dann mit dem abfließenden Wasser und je einem gesetzten beinahe-dreiecks Segel Fahrt gen Norden aufgenommen werden konnte. Im Morgengrauen wurde Joschka seekrank und fütterte ersteinmal die Fische, was auch einige&lt;br /&gt;Delfine anlockte, die es leider nicht wagten, näher heran zu kommen. Eine Deckhand entfachte einen kleinen Holzkohlegrill und schon bald köchelte das Teewasser fröhlich vor sich hin, da wurde Samuel von einem anderen körperlichen Bedürftnis in Zugzwang gebracht: dem Stoffwechsel. Beim ersten Versuch, sich mit dem Hintern zu erst über die Reling zu hängen, gab das Seil, an dem er sich festhielt, Stück für Stück nach, so dass er schon in den Wellen saß, als zwei Helfer ihn wieder an Bord hieften. Beim zweiten Mal wurde alles besser geplant. Zwei Bambus-Stakstangen wurden als Stützen und Griffe in die Rehling gestellt, so dass er auf beiden Seiten komfortabel Halt finden und sich endlich – unter den Blicken der amüsierten Mitreisenden – erleichtern konnte. Nach einigen Tassen Schwarztee mit schwarzem Pfeffer, unzähligen „portugiesischen“ Brötchen, einigen Stopps an anderen Inseln des Archipels und traumhaft schönen Küstenstreifen und Mangrovenwäldern erschien nach 15 Stunden auf dem Wasser endlich das weiß getünchte „Fortareza“ Ibos am Horizont... Eine neue Heimat war gefunden – zumindest für eine Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/DhowNachIboIslandVonPembaMozambique#"&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es zu den Bildern von der Dhow Fahrt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-4212044928742838300?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/4212044928742838300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=4212044928742838300' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4212044928742838300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4212044928742838300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/segeln-wie-zu-opas-zeiten.html' title='Segeln wie zu Opas Zeiten'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmUieJhhbI/AAAAAAAADEs/Sr1LgzJ2ayA/s72-c/P1050046.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-5922136846244793132</id><published>2009-07-24T04:09:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T22:42:46.622-07:00</updated><title type='text'>Ibo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmW9bwnrXI/AAAAAAAADE8/rgqJqjw25PA/s1600-h/P1050118.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmW9bwnrXI/AAAAAAAADE8/rgqJqjw25PA/s320/P1050118.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361982813529156978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein altes portugiesisches Haus auf Ibo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmXc0gSF4I/AAAAAAAADFE/ikfsCvs28bw/s1600-h/P1050126.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmXc0gSF4I/AAAAAAAADFE/ikfsCvs28bw/s320/P1050126.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361983352747464578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;18 kg Garopa&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die etwa 4 mal 6 km kleine Insel Ibo im indischen Ozean wurde zu dem Ort, an dem die Reisenden während des gesamten Trips die längste Zeit am Stück verbringen sollten, hatte Guilherme doch vorher nach mindestens zwei Nächten am gleichen Ort stets verkündet: „I feel like moving!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;24.06.09 Ibo, Mosambik&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwischen zwei Blaus, grüner Gleis&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Viertausend Leben nach Ebbe und Flut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Fischklischees und traumes Lieder&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Von sechs bis sechzehn Sonnenglut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und immer wieder&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bezeugen vier Pfeiler die Kolonie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dreckiges, verwittertes Weiß&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Heute des Franzosen Sodomie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Da der Untergrund der Insel hauptsächlich aus Sand und Korallenstein besteht, kann kaum&lt;/span&gt; etwas kulinarisch verwertbares angebaut werden. Die Dorfbewohner leben vom Fischfang und vom Tourismus. So zieht neben der natürlichen Vielfallt des Quirimba-Nationalpark auch das historische Erbe einige Touristen nach Ibo (im Vergleich zu Unguja (Sansibar) sind es sehr wenige). Den Mangel an frischem Obst und Gemüse konnten die Reisenden durch den Genuss von frischen und günstigen Meeresfrüchten kompensieren: Neben einem 18-kilo Garopa (in Form von Grillfisch, fritiertem Fisch und Fischsuppe) landeten auch Kalamari, Krabben in der Größe von Frisbees und arabische Dosentomaten in ihren Kochtöpfen – alles für den Pauschalpreis von einem knappen US-Dollar pro Kilo. Zwischendurch hielt sie der „Fressmarkt“ am Leben, auf dem Frauen und Kinder selbst gemachte Leckereien feil boten. Ihre Zeit vertrieben sie mit Durchfall, Schwimmgängen, Watt- und Mangrovenwanderungen sowie Tauch- bzw. Schnorchelausflügen zu den bezaubernden Korallenriffs des Archipels. Dabei lernten sie auch Hans kennen, einen Deutschen Alt-Kolonialisten, der auf der Nachbarinsel Quirimba eine Kokosnussplantage leitet. Ein Highlight stellte der Inselfeiertag am 24. Juni dar, bei dem mehrere Ereignisse für Aufregung sorgten. Schon an den Tagen vor dem Jubiläum wurde mit verschiedenen Aktionen für Partystimmung gesorgt, etwa mit einem Inselmarathon, dem (außer den etwa 15 LäuferInnen) niemand Aufmerksamkeit schenkte und zwei kostenpflichtigen Diskotheken, wobei am Abend des 23.Juni um etwa 21:00 Uhr, gerade als die Stimmung der Tänzer den Höhepunkt erreichte und genau eine Minute nachdem unsere Helden ihren Eintritt bezahlt hatten, plötzlich die Boxen zusammenbrachen und alle enttäuscht nach Hause oder zur anderen Disko gingen. Auffällig waren hierbei auch die Tanz-Skills der pre- und&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;intrapubertären Bevölkerung Ibos. So könnte es das durchschnittliche siebenjährige Inselkind mit jedem professionellen deutschen Tänzer in einem Battle locker aufnehmen. Nun, auf so einer Insel gibt es auch nicht so viel andere Ablenkung, so dass Frau meistens mit 13 oder 14 heiratet um danach eifrig neue Tanzgrößen in die Welt zu setzen. Am Feiertag selbst gab es tagsüber eine öffentliche Veranstaltung mit traditionellen Tänzen, Reden und Musik. Die Ehrengäste, ein  wichtiger Politiker und einige Bürgerkriegsveteranen (Frelimo) durch AK47 bewacht wurden. Außerdem hielt Joschka und Samuel das Daurennen und Pasqual, ein neuer Gast unserer Campside, auf Trapp. Pasqual, ein rotnäßiger Franzose in den Wechseljahren, erinnerte durch sein Aussehen und seiner schleimigen Art an den französischen Kommisar schlechthin. Sein Mundwerk war nie ununterbrochen am arbeiten, was wegen seines französischen Akzents zuerst belustigte, doch schon bald nervte. Durch sein Verhalten hatte er in mehreren Reisenden unabhängig voneinander den Verdacht erweckt, ein pädophiler Sextourist zu sein. Joschka und Samuel fotografierten und filmten ihn daraufhin detektivisch und blieben als Abschreckung in Sichtweite, als Pasqual mit einigen etwa zehnjährigen Jungs schwimmen ging, die er zuvor mit Süßigkeiten angefüttert hatte. Bei der abendlichen feuchtfröhlichen Inseldisko, bei der Samuel begeistert über das San Joan-Feuer sprang und neben den beiden Diskos auch Bollywood auf Großleinwand geboten wurde, erwies sich Pasqual aber als Retter in der Not, da er den vollkommen besoffenen Kanadier Graham zu dessen Zelt trug und ihm sogar fürsorglich die Hose auszog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hatten Guilherme, Graham, Joschka und Samuel geplant, mit einer Dau, die Waren nach Mtwara in Tansania geladen haben würde, direkt von Ibo nach Tansania zu fahren. Auf dem Landweg ist Warentransport zwischen dem in der Ostafrikanischen Union (Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania) eingebundenn Tansania und dem sehr Südafrikanisch geprägten Mosambik kaum möglich, da nicht einmal eine Brücke über den Grenzfluß Ruvuma existiert. Leider erfuhren sie am Tag der geplanten Abfahrt von einer mindestens eintägigen Verzögerung bei der Abfahrt, so entschieden sich drei von ihnen aus Zeitgründen für den umständlichen Landweg. Graham wollte noch etwas auf Ibo bleiben um Portugiesisch zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Ibobilder &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/IboIslandMozambique#"&gt;hier&lt;/a&gt; klicken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-5922136846244793132?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/5922136846244793132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=5922136846244793132' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5922136846244793132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5922136846244793132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/ibo.html' title='Ibo'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmW9bwnrXI/AAAAAAAADE8/rgqJqjw25PA/s72-c/P1050118.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-991970750118790834</id><published>2009-07-24T02:34:00.000-07:00</published><updated>2009-07-24T22:44:50.351-07:00</updated><title type='text'>Der letzte Abschnitt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmGWdF9iTI/AAAAAAAADEc/QMC_91MW6eA/s1600-h/P1050334.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmGWdF9iTI/AAAAAAAADEc/QMC_91MW6eA/s320/P1050334.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361964551686162738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sam am Ruvuma, Mosambikisch-Tansanische Grenze&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Ibo über Mocimbua du Praia nach Tansania&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach dem Übersetzen mit einer Motordau ging es auf sogenannten Chappas (Menschen-LKWs), Liftis (auf der offenen Ladefläche eines LKWs und hinten auf einem Pick-Up) an einem Tag bis nach Mocimbua du Praia. Dort wurden die drei direkt zu einem Landrover-Fahrer weitervermittelt, der am nächsten morgen zur Grenze aufbrach und in dessem Wohnzimmer sie auch ihr Nachtlager aufschlagen konnten. Im hohen Norden Mosambiks kommt man mit Swahilikenntnissen mindestens genauso gut zurecht wie mit Portugiesisch. Die Straße zur Grenze war eine Staubpiste in desolatem Zustand und mit einigen für normale Autos schwierigen Steigungen versehen, so dass die etwa 20 auf der Ladefläche des Landrovers verstauten Passagiere sechs höchst unangenehme Stunden verbrachten und gegen Ende viele lieber aufstanden als weiterhin ihren Füßen und Sitzmuskeln beim Absterben beizusitzen. Begleitet wurde die Fahrt durch da leise wimmern eines schwerkranken Mädchens, das die Tortur auf sich nehmen musste um in Tansania behandelt werden zu können. An der Grenze versuchten die Mosambikischen Beamten noch einmal, ein bisschen Bakschisch abzustauben, doch obwohl sie Joschka wegen Besitz einer Waffe(Taschenmesser) Probleme androhten, ging alles nach längerer Diskussion sauber über die Bühne. Vielleicht lag es daran, dass Joschka großspurig behauptete, der Nachbar und Freund des tansanischen Polizeichefs zu sein. Schließlich wurde der Ruvuma mit einem Motorboot überquert und nach unkomplizierten Grenzformalitäten auf tansanischer Seite ein wiederum sehr unbequemer und überladener&lt;br /&gt;Landrover nach Mtwara bestiegen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bilder vom letzten Abschnitt geht es &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/FahrtZurGrenzeUMtwaraMozambique#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;29.06.09 Zwischen Mtwara und Kilwa, Tansania&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Elstern von Mtwara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Dornen Mosambiks&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sind die Elstern von Mtwara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Für den deutschen Kokosnusspflanzer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie den lila Dalla-Fahrer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Worte wie von Lanzer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Denn für's Gesetz muss man zahlen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zahlen kann man auch für Sex&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nur Ein Euro Achtzig kila mara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Am nächsten Morgen erheben sich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Als wollten sie klagen, als wollten sie prahlen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die schwarz-weißen Schwärme über Safariqualen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nur zu den Tauben hüpfen sie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Mtwara fuhren Joschka und Guilherme direkt nach Dar Es Salaam, während Samuel&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;noch einen Abstecher zum UNESCO-Weltkulturerbe Kilwa machte, wo er die historischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ruinen von Kilwa Kisiwani bewundern konnte, bevor er weiter nach Dar und schließlich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iringa fuhr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bilder von Kilwa geht es &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/KilwaTansania#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;30.06.09 Kilwa Kisiwani in der kleinen Moschee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gegen Ende einer Reise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie fühlt man sich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gegen Ende einer Reise,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eines Jahres?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es gibt kein einzig Wahres,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nur unendlich – lügt der Weise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vögel singen wunderlich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Zukunft liegt schon ausgebreitet,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Unerkenntlich ausgeleuchtet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schwer und leicht und ignorant&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das alles hat man wohl erkannt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Doch was man wirklich bräuchte,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das blau durch's Korallenfenster leuchte...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;* In der Moschee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es sitzt einer in der Steinmoschee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Entspannt und ungekämmt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nach Fischsuppe und Morgentee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Im grünen Lieblingshemd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er denkt an Menschen und Inseln im Meer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die er jetzt ein wenig kennt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;An Stiche – sie jucken längst nicht mehr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie Mangrovenholz verbrennt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hörst du die Kinder, die Vögel, den Wind?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erheb dich ja nicht zu geschwind&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Manche Momente sind ganz dein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zwischen Baobab und Korallenstein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmHWyE5FHI/AAAAAAAADEk/15bBNjuZ7-o/s1600-h/P1050371.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmHWyE5FHI/AAAAAAAADEk/15bBNjuZ7-o/s320/P1050371.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361965656830448754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die kleine Moschee auf Kilwa Kisiwani&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-991970750118790834?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/991970750118790834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=991970750118790834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/991970750118790834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/991970750118790834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/07/der-letzte-abschnitt.html' title='Der letzte Abschnitt'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SmmGWdF9iTI/AAAAAAAADEc/QMC_91MW6eA/s72-c/P1050334.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-763146286443847032</id><published>2009-03-11T06:32:00.000-07:00</published><updated>2009-03-11T06:36:14.876-07:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil II</title><content type='html'>Weihnachten 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachten war dieses Jahr etwas anders. Wir feierten mit allen deutschen Freiwilligen, die nicht auf Reise waren,  zusammen in unserem Haus in Iringa. Felix und Lukas zauberten am Herd. Dabei heraus kam eine Ente, in einer delikaten Cherry-Pilz Sauce, die ihres gleichen suchte. Dazu wurden selbstgemachte Kroketten serviert. Ein wahrer Gaumenschmaus. Ein paar Geschenke wurden auch verteilt. Insgesamt war es ein schönes und lustiges Beisammensein. Aber die Familie hat doch ein bisschen gefehlt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sylvester 2008 / 2009 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es weiter nach Sansibar. Über Dar es Salam und einem Abend in Stown Town landeten wir an der Ostküste in Bweju. Dort schlugen wir unser Sylvesterquartier auf. Unsere Unterkunft hieß Mustafas Nest und war ein kleiner, von Rastas bewirteter “Bungalowpark“ . Unsere Hütten standen ca. 50 Meter vom weißen Traumstrand und dem indischen Ozean entfernt. Fast jeden Abend grillten wir am Lagerfeuer frischen Frisch, den wir tagsüber bei den Fischern kauften und saßen gesellig zusammen. In der Sylvesternacht war es genauso, nur das wir nach dem Essen auf der ,von den Rastas organisierten, Sylvester-Beach Party bis morgens halb sechs zu den Beats von Bob Marley und Peter Tosh abdancten.  Es war eine spitzen-mega-hammer-coole-bomba-swahli-mzuka Party.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Sansibar, &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/SylvesterAufSansibar#"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenseminar 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag nach der Sylvesterparty ging es weiter Richtung Bagamoyo, der ehemaligen Hauptstadt Deutsch-Ostafrika., Dort trafen sich 20 junge deutsche Freiwillige aus Tansania, Malawi und Ägypten zum Zwischenseminar. &lt;br /&gt;Untergebracht waren wir in einem erstklassigen Seminarhotel nicht weit von der Küste entfernt. Neben verschiedenen Themen die wir bearbeitet haben, dem Austausch mit anderen Freiwilligen und Projekten, war noch genügend Zeit Am Strand zu chillen und zu baden oder die Stadt zu erkunden. Bagamoyo verfügt über tolle Museen. Wir besichtigten zwei von Ihnen. Im ersten Museum waren Dinge der Besonderen Art zu besichtigen. Z.B. die erste Batterie die 2004 am Strand gefunden wurde oder 3 Hemdknöpfe, welche 1997 am Strand für Aufsehen sorgten. Neben diesen wirklichen Knallerfunden, gab es aber auch viele intressante Dinge aus der Sklavenzeit zu bestaunen. Insgesamt war es eine schöne Woche mit vielen Gleichgesinnten. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-763146286443847032?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/763146286443847032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=763146286443847032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/763146286443847032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/763146286443847032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/03/reisebericht-teil-ii.html' title='Reisebericht Teil II'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-6110194544636710247</id><published>2009-03-04T05:13:00.000-08:00</published><updated>2009-03-04T05:22:59.291-08:00</updated><title type='text'>Reisebericht Dezember 2008 - Teil 1</title><content type='html'>ich entschuldige für die Verspätung dieses Berichts und das dieser Blog zwischenzeitlich etwas eingeschlafen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reiseroute&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die “weltbeste Reise“ führte Jana (aus dem Münsteraner Waisenprojekt) und mich von Iringa aus, über Mbeya, Tunduma und einem kurzem Zwischenstop in Lusaka nach Livingstone. Von dort aus haben wir die königlichen Viktoriafälle besichtigt.&lt;br /&gt;Der Tanganijkasee mit Kalambo Falls stand ebenfalls auf unserer Reiseroute. Mit dem Zug ging es von Lusaka nach Mbeya und von dort aus mit dem Bus über Sumbawanga nach Kasanga, ein Fischerdorf am Tanganijkasee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahrt von Iringa -&gt; Lusaka&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um sieben Uhr morgens ging es los, mit dem Busunternehmen CHAULA, in Richtung der sambischen Grenze. Chaula brachte uns von Iriniga nach Mbeya, von wo aus wir mit einem Coaster (größerer Kleinbus - kein Dalla Dalla) nach Tunduma, der tansanischen Grenzstadt fuhren. Dies geschah nicht ganz ohne Zwischenfälle. Auf halber Srecke brach die Bremsscheibe am rechten Vorderrad. Trotz der hohen Geschwindigkeit behielt der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und lenkte uns sicher in die nächste Stadt. Nach 20 minütiger Reparaturpause, wobei jeder der Fahrgäste sein mechanisches Wissen zum Besten geben durfte, ging es im Höchsttempo weiter nach Tunduma. Dort wurde erstmal eine zünftige Mahlzeit in Form eines Chipsi Majai (halb gebratene Pommes-Kartoffeln in Spiegelei) eingenommen. Danach ging es zu Fuß rüber nach Sambia. Auf der anderen Seite angelangt, galt es einen der Nachtbusse nach Lusaka zu kriegen. Natürlich hatten wir keinerlei Ahnung vom aktuellen Umrechnungskurs und unglücklicherweise hatten wir auch keinerlei Kwauchas (sambische Währung). Somit war die Wahrscheinlichkeit dass wir übers Ohr gehauen werden ziemlich groß. Die Verhandlung um den Preis war wie immer mühsam. Nachdem die ersten Verhandlungen wegen des zu hohen Preises gescheitert waren und wir uns schon auf die Suche nach einem anderen Bus machen wollten, trat der Discount Manager auf den Plan. “I’m the discount manager, my friend!! Why you go away?!?! You have to talk to me! I will give you fair price! No Price for white men! 15 % discount, just for you!“. Diese Leute sind ungefähr so sympathisch wie Fußpilz. Letztendlich haben wir uns auf einen recht realistischen Preis geeinigt, wurden dann aber beim Wechseln von tansanischen Shillingi in sambische Kwauchas übers Ohr gehauen. &lt;br /&gt;Der Bus war sehr gepflegt und ordentlich. Alle Sitze waren verschließbar und die Fenster ließen sich auch öffnen und schließen. Ein nicht zu unterschätzender Luxus auf einer langen Busfahrt mit wenigen und kurzen Zwischenstops. Da der Bus über Nacht bis nach Lusaka fuhr, richteten wir uns eine gemütliche Fahrt mit ein bisschen Schlaf und ein. Flasch gedacht! Es war eine Höllenfahrt. Bis ca. halb zwei in der Nacht lief der Fernseher mit diesen ultraschlechten und nervigen afrikanischen Sidcoms oder nerviger Jallamusik. &lt;br /&gt;Wenn man dann mal ein wenig geschlafen hatte wurde man zur Passkontrolle von einem unfreundlichen Polizisten oder von ein bzw. aussteigenden Fahrgästen geweckt. Am nächsten Mittag kamen wir vollkommen übermüdet in Lusaka der Hauptstadt Sambias an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufenthalt Lusaka&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Lusaka kamen wir am Busstandi (Busbahnhof) an. Es war der bisher schlimmste Busbahnhof den ich je erlebt habe. Überall sprachen die Leute einen an und wollten unser Gepäck tragen oder uns in ihr Taxi vermitteln. Hinzu kamen die Conductors der anderen Busunternehmen die einem noch ein Ticket andrehen wollten.  Es war die Hölle, inmitten dieser ca. 20 Leute zu stehen und diese alle kein “Nein“ akzeptieren. &lt;br /&gt;In Lusaka trafen wir uns mit mit Vater Simon der uns in sein Heim aufnahm. Jana hatte ihn auf dem Taisse Treffen in Nairobi kennengelernt und er hatte uns eine Schlafmöglichkeit angeboten. Das darin Rundumbetreung eingeschlossen hatten wir nicht erwartet. Er holte uns vom Busstandi ab, zeigte uns die Stadt, bewirtete uns herrlich, fuhr mit uns zur Krokodilfarm, zeigte uns die Einkaufszentren und kaufte sogar Telefonprepaidkarten für uns. Er war super lieb und herzlich, doch teilweise mussten wir ihn in seinem Fürsorgewahn etwas bremsen. Abends spielten wir mit ihm und anderen Priestern Phase 10. Wobei es sehr lustig war, dass die Afrikaner keine 10 Karten auf der Hand halten konnten und auch beim Mischen der Karten hatten Sie so ihre Probleme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten hatte Lusaka viel zu bieten. Viele große Einkaufszentren wo es alles gab was wir sonst nur aus Deutschland kannten. Eine Wursttheke, Süßigkeiten in Hülle und Fülle, dunkles Brot, usw. &lt;br /&gt;Im Kino haben wir uns den neuen James Bond Film angeguckt. In der Stadt gibt es ein türkisches Restaurant. Dort aßen wir Döner.  Die &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/LusakaRaptileFarm"&gt;Reptilienfarm&lt;/a&gt;, etwas ausserhalb von Lusaka, war auf jeden Fall seinen Besuch wert. Die vielen riesigen Krokodile waren schon etwas angsteinflößend und wenn Sie nicht hinterm zaun gewesen wären, hätte ich bestimmt schnell das Weite gesucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagmorgen dem 7.12.2008 ging es mit dem Bus - Vater Simon hatte uns die Tickets besorgt - weiter nach Livingstone. Dort hat Vater Simon zwei anderen Priester Bescheid gegeben, dass wir kommen würden. Diese sollten sich doch Mal um uns kümmern. Es sei ja schließlich viel zu gefährlich allein zu reisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/Lusaka#"&gt;Hier&lt;/a&gt; gehts zu den Bildern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Livingstone / Viktoria Fälle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Spuren Livingstones&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt nach Livingstone verlief problemlos. Der Bus war super. Es gab sogar Getränke. Die Straße war mit Ausnahme der letzten 150 km in Ordnung. Somit war es eine schöne und nicht zu anstrengende Fahrt. In Livingstone angekommen stand dort auch schon Vater Raymond bereit der uns zu Vater Bruno brachte, wo wir wohnen durften. Vater Bruno war in einem kleinem Dorf, etwas ausserhalb von Livingstone, jedoch nicht weit weg von den Vik Falls stationiert. Da er jedoch kein eigenes Auto hatte, musste ihn sein Priesterfreund Raymond für jedes Treffen oder jedes Mal wenn er in die Stadt wollte abholen und wieder zurückbringen. Bei Bruno angekommen haben wir natürlich erstmal lecker gegessen und uns danach noch ein wenig unterhalten.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag ging es zu den Viktoria Fällen. Raymond und Bruno kamen mit uns. Sie hätten eh nichts anderes zu tun, sagten Sie. Die Messe morgens um sechs war gelesen und somit hatten Sie Zeit für uns.  Es war sehr lustig. Sie erzählten uns jede Menge Geschichten über die Vik Falls und führten uns herum.  Die Viktoria Fälle an für sich sahen schon sehr sehr mächtig aus. Leider war Wasserniedrigstand, sodass nicht allzuviel Wasser die Klippen herunterstürzte. &lt;br /&gt;Der Boiling Point befindet sich unterhalb der Fälle und ist ganzjährig begehbar. Bei Wasserhöchststand türmt sich dort eine riesige Welle auf. Auf dem Weg dorthin kreuzten wilde Affen unseren Weg. Sie waren nicht mal einen Meter von uns entfernt und beäugten uns komisch. Mit dem Essensrucksack auf dem Rücken hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Um zu unserem Ziel zu gelangen mussten wir auch einen kleinen Bach durchwaten und über mehrere Felsen klettern. Raymond machte das alles sehr locker und sprang von Stein zu Stein, während wir unsere Schuhe auszogen und durchs Wasser wateten. Bruno tat es uns gleich! Als wir Raymond fragte wieso er dies nicht täte, meinte er ganz trocken “Hier gibt es Wasserschlangen, ich habe vorhin eine gesehen!“ Auf die Frage warum er uns dies nicht vorher gesagt hat, lachte er nur. &lt;br /&gt;Der Boiling Point selbst war, trotz des wenigen Wassers, überwältigend. Es war einfach unglaublich schön.  &lt;br /&gt;Ansonsten waren wir noch im Livingstone Museum, spielten mit Bruno Phase 10 besichtigten Raymonds Kirche und waren mit beiden schick Essen, wo wir zufälligerweise Thomas und Charlotte trafen, die auch in Iringa leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht vergessen darf ich folgende Anekdoten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Father Raymond fuhr tanken. Nicht wie jeder normale Bürger tat er dies an einer Tankstelle. Er fuhr mit uns ca. 25 Minuten durch die Vallachhei um in einem verlassenen Hinterhof geschmuggeltes Benzin aus Botswana zu kaufen. Typisch Priester. &lt;br /&gt;2) Beim Kartenspielen zog ich mir ein kleinen Cut am Auge zu, weil mich eine Helikopterfliege angegriffen hat. Bei meiner Ausweichbewegung mit dem Kopf war die Kante des Stuhls im Wege. &lt;br /&gt;3) Auf dem Weg in die Stadt gerieten wir in eine Polizeikontrolle. Der Polizist erkannte die beiden Priester und sagte nur entschuldigend: &lt;br /&gt;“Oooh, the priests – its OK!“.  &lt;br /&gt;4) Auf einer der Fahrten zu Brunos Dorf sahen wir ein vom Elefanten platt getrampeltes Auto. Der Fahrer war nachts zu schnell unterwegs und hatte den Elefanten gestriffen. Dieser ist daraufhin wild geworden und hat das Auto zertrampelt. Der Fahrer sowie der Elefant konnten flüchten. Am nächsten Tag lief diese Nachricht auch im Staatsfernsehn. Der Fahrer beteuerte in dem Interview nicht betrunken gewesen zu sein und nie zu schnell zu fahren. Er trinkt nie wenn er am Steuer sitzt! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gehts zu den Bildern von &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/LivingstoneUndUmgebung"&gt;Livingstone&lt;/a&gt; und den &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/LivingstoneViktoriaFalls#"&gt;Vik Falls&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sprung meines Lebens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten donnert das Wassers des Sambesi durch die Schlucht. Im Hintergrund befinden sich die malerischen Viktoriafällen. Auf der Eisenbahnbrücke, 111 Meter über dem Boden, zwischen Sambia und Simbabwe befindet sich der zweithöchste Bunjeesjump der Welt. Am sambischen Grenzposten holt man sich eine Genehmigung für den Sprung auszureisen. Die Brücke befindet sich im Niemandsland. Vor der Brücke ist die kleine Bude mir der Anmeldung für den Bunjeejump. Die Dame dort weisst mich auf die Gefahren eines solchen Sprungs hin. Sie deutet auf eine Tafel, auf der steht wann man nicht Bunjeespringen sollte. Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Kniebeschwerden, Rückenleiden, etc.. Trifft auf mich alles nicht zu, insofern unterschrieb ich die Verzichtserklärung, welche jegliche Schadensersatzforderungen im Unglücksfall nichtig macht. Nachdem ich gewogen wurde und bezahlt hatte, ging es weiter auf die Brücke. Dort wurde mir der Sicherheitsgurt angelegt. Danach hieß es warten. Noch zwei weitere Springer waren vor mir an der Reihe. Ein Südafrikaner der todesmutig mit einem Rückwärtssalto absprang und ein weniger todesmutiger Typ der sich beim ersten Mal nicht getraut hat abzuspringen und im zweiten Versuch kurzerhand geschupst wurde.  Beim Betreten der Absprungfläche wurde ich direkt gesichert. Mit dem Rücken zum Abgrund musste ich mich hinsetzen und mir wurden erst einmal die Waden mit Handtüchern eingewickelt. Dies sollte den Druck auf die Füße verringern. Der Rastafari der dies bei mir tat, erzählte mir von Gott und der Welt und fragte mich tausend Mal belangloses Zeug. Die wichtigsten Informationen die ich aufschnappte waren: “Today, is the best day of your life!“,  “ It will be better than sex!“, “Jump out and feel like a butterfly!“. Diese geplante Zulaberei um jegliche Aufregung / Angst im Keim zu ersticken funktionierte bei mir nicht. Ich war furchtbar nervös. Dies wurde verstärkt als plötzlich ein Gewitter aufzog und der Wind deutlich stärker wurde. Auf die Frage ob es dadurch gefährlicher für mich würde und ob wir den Sprung nicht verschieben sollten, antwortete der Rastafari “No, its not dangerous! Now its better!!! You will see! Jump out and feel like an eagle! If the wind is coming up, you ‘ll do the best jump in the world! Give me a famous jump, jump out and scream as loud as you can! “. Danach ging alles ganz schnell. Ich stand auf, das Seil wurde mir an den Füßen befestigt, ich drehte mich und hüpfte zum Absprung, am Abgrund ein kurzer Bick nach rechts – Foto, ein kurzer Blick nach rechts – Foto, 5-4-3-2-1- BUUUNJEEEE, ich sprang raus und flog dem Abgrund entegegen. Es war einfach nur geil!! Das Gefühl ist so schwer zu beschreiben, dass ich jedem nur empfehlen kann es selbst zu erleben. Nach meinem Sprung wurde der Sprung übrigens zu gemacht, weil angefangen in Strömen zu regnen. Sicherheit geht vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/LivingstoneViktoriaFallsSprung#"&gt;Hier&lt;/a&gt; gehts zu den Bildern vom Bunjeesprung &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Fahrt von Livingstone -&gt; Lusaka -&gt; Kapiri – Mposhi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Tag nach dem Sprung ging es wieder zurück nach Lusaka. Die ersten Kilometer begleitete uns ein Wanderprediger. Er wurde von gesandt um auf der Strecke Livingstone und Lusaka die Busse und Reisenden zu segnen. Er segnete alles. Den Bus, die Fahrgäste, die Reifen, das Lenkrad, den Auspuff, die Achsen, die Türen, die Fenster. Er predigte Ehrfurcht, dass wenn wir Gott nicht ehren würden, noch auf dieser Fahrt ums Leben kommen könnten. Es wäre eigentlich nur eine Randnotiz, bis wir auf der Hälfte der Strecke einen völlig zerstörten Bus in Büschen sahen und die Straße mit Wrackteilen überseht war. Der Bus hielt an. Einige der Fahrgäste stiegen aus und gingen zur Unglücksstelle. Es waren hauptsächlich die männlichen Fahrgäste. Auch ging mit zu dem zerstörten Bus. Auf  dem Weg dorthin fragte ich einen Sambier was und wann es passiert seie. Er antwortete, dass es wohl ein Frontalcrash zwischen Bus und Laster am frühen Morgen war, keine 3 Stunden her. Der Bus lag umgekippt im Seitengraben. Die Fahrerkabine war völlig zerstört. Er deutete auf den Fahrersitz, das Lenkrad und den Schaltknüppel, sowie weitere Elektronikteile des Busses welche verstreut auf der Straße lagen. Der Sambier sagte trocken zu mir, dass es wohl Tote gab und deutete auf eine Blutlache am Rand der Straße. Das bedrückende Gefühl wurde verstärkt, als wir uns dem Buswrack näherten. Bei einem Blick durch die meist zerbrochenen oder zersprungenen Fensterscheiben sah man herausgerissene Sitze und umherfliegendes Gepäck. Einige Sambier gingen weiter um den Bus rum, zu der Stelle wo normalerweise die Fahrerkabine ist. Einige von Ihnen machten Fotos, manche drehten sich ab und mussten sich übergeben. Was dort zu sehen war, wollte ich nicht mehr wissen. Ich drehte mich um und ging zurück zum Bus. In diesem Moment wusste wir wieder wie gefährlich reisen sein kann und hofften gut anzukommen. Den Rest der Fahrt war eine betroffene und ruhige Stimmung im Bus. Wir kamen heile in Lusaka an, vielleicht auch auf Grund des Wanderpredigers.&lt;br /&gt;Nach einer Übernachtung in Lusaka sollte es am nächsten Tag nach Kapiri Mposhi gehen um von dort aus mit der TaZaRa (Tanzanian Zambian Railway) nach Mbeya zu fahren.&lt;br /&gt;Die Bahn in Kapiri Mposhi fuhr um 14 Uhr ab. Wir sollten um 11 Uhr dort sein um unsere Reservierung wahrzunehmen. Die Strecke von Lusaka nach Kapiri Mposhi dauert mit dem Bus ca. 3 Stunden. Wir hatten Tickets für den 7 Uhr Bus nach Kapiri Mposhi. Um 5:30 Uhr standen wir auf um rechtzeitig am Busstandi zu sein. &lt;br /&gt;Wir waren rechtzeitig dort und stiegen auch in den Bus ein und warteten darauf das er los fuhr. Das warten zog sich etwas hin. Denn der Bus war noch nicht voll mit Fahrgästen. Somit mussten wir warten, bis der Bus voll war. Dies dauerte bis 11:30. In der Zwischenzeit hatten wir schon Rush Hour 2 geguckt. Der Wanderprediger hatte über 1 Stunde lang eine Predigt gehalten und Bibeln verkauft. Ich hatte mich dem Conductor, dem Fahrer und dem zuständigen Manager angefeindet. Ich hätte dies nicht getan wenn sich nicht auch andere Fahrgäste über die 4 ½ Stunden längere Wartezeit eschwert hätten. Die Busgesellschaft war sehr uneinsichtig, konnte keine der folgenden Argumente / Fragen verstehen bzw. darauf antworten: &lt;br /&gt;- Wir haben ein Ticket für den 7 Uhr Bus und erwarten auch das dieser zeitnah losfährt&lt;br /&gt;- Wir kaufen ein Ticket für den 7 Uhr Bus, damit wir pünktlich ankommen. &lt;br /&gt;- Warum werden wir icht darüber informiert, dass der Bus erst losfährt wenn er voll ist?&lt;br /&gt;- Was haben Sie für eine Berufsauffassung?! &lt;br /&gt;- Wir würden gerne den Fahrpreis erstattet bekommen, falls wir den Zug in Kapiri Mposhi nicht bekommen. &lt;br /&gt;- .....etc. Die härteren Beleidigungen möchte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Eigenschaft der Mitarbeiter dieses Busunternehmens ist die Kritikfähigkeit und Kundenfreundlichkeit. In monatelangen Schulungen und Seminaren wurden sie nämlich darauf vorbereitet auf Kritik gar nicht zu reagieren. Sie sind sogar solche Experten auf diesem Gebiet, dass sie schaffen gar nicht mehr zu antworten. Einfach auf Durchzug zu schalten. Letzten Endes kamen wir um 13:45 am Bahnhof in Kapiri Mposhi an. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig ein Abteil zu mieten und in den Zug steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugfahrt Kapiri-Mposhi -&gt; Mbeya&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein 4 Personen Schlafabteil für 2 Personen, der Speisewagen war 15 Meter entfernt, die Getränkebar 10 Meter. Die Bedienung kam jede Stunde und fragte nach ob wir noch offene Wünsche hätten die er uns erfüllen könnte.  Ansonsten war die Fahrt wunderschön. Viele verschiedene Landschaften, endlose Ferne, Gewitter, Berge und Täler haben wir bewundert. Hinzu kam die Lebensfreude der kleinen Dörfer ide der Zug passiert hat. Von überall kamen die Menschen angelaufen um dem Zug zuzuwinken. Einfach toll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/ZugfahrtLusakaMbeya#"&gt;Hier&lt;/a&gt; gehts zu den Bildern von der Zugfahrt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahrt Mbeya -&gt; Sumbawanga -&gt;  Kasanga&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mbeya haben wir eine Nacht im Youth Hostel günstig übernachtet und uns beim dortigen Chinesen, ordentlich den Bauch vollgeschlagen. Am nächsten Morgen ging es in aller Herrgottsfrühe in Richutng Sumbawanga weiter. Das ehrgeizige Ziel war in einem Tag Kasanga, am Tanganijkasee, zu erreichen Die erste Hälfte der ersten Etappe legten wir auf gut asphaltierter Straße zurück. Den Rest der Strecke bis nach Sumbawanga, war löchrige Piste. Dies schien den Busfahrer nicht allzu sehr zu stören, so nahm er jedes Schlagloch mit. Die Ausnahme waren die vielen kleinen Brücken, welche die vielen kleinen Bäche kreuzten. Die Straße 50 Meter vor und nach jeder Brücke war asphaltiert. Dies veranlasste den Fahrer auf den knapp 100 Metern extrem zu beschleunigen , denn wir hatten es ja eilig. Als das asphaltierte Straßenstück dann aufhörte und es zurück auf die Piste ging, war die Erschütterung so groß, dass wir entweder mit den Köpfen gegen die Decke stießen oder einzelne Handgepäckstücke aus der Gepäckablage auf unsere Köpfe fielen. &lt;br /&gt;Müde und mit Kopfschmerzen kamen wir in Sumbawanga an. Der Bus in Richtung Kasanga war schon abgefahren. Ein freundlicher Mann bot uns ein Lifti auf seinem Pick-Up an. Für 7000 TSH pro Person würde er uns fahren. Wir nahmen an und sagten, dass wir nur noch kurz was essen würden. Der Liftifahrer wartete, während wir leckeres Wali na Nyama ( Reis und Fleisch ) aßen. Er unterhielt sich an seinem Pick-Up mit einem anderen Fahrer, wahrscheinlich einem Freund. Dann gab sein Freund ihm etwas und er fuhr davon. Als wir seinem Freund fragten wohin er denn sei, antwortete dieser das unser Liftifahrer fortgefahren sei, er uns stattdessen aber fahren könnte. &lt;br /&gt;Für unschlagbare 120 000 TSH. Wir waren nicht bereit uns verarschen zu lassen und den winzigen Preisunterschied von 113 000 TSH in Kauf zu nehmen und machten uns auf die Suche nach einem Lifti um die letzten 75 km nach Kasanga zu bewältigen. &lt;br /&gt;Ein leerer Fischlaster bot sich uns an. Er pendelte alle zwei Tage von Kasanga nach Sumbawanga um dort seinen Fisch zu verkaufen. Auf dem Rückweg fungierte er als Lifti. So saßen wir mit vielen Tansaniern un einigen Waren auf der Ladefläche des Lasters. Mit unschlagbaren 12 km/h machten wir uns auf den Weg. Die Straße war schlecht und der Fischlaster machte einige Zwischenstopps. Dort ließen es sich die Conductors auch nicht nehmen ihren erwirtschafteten Gewinn in Alkohol umzusetzen und sich zu betrinken. Es wurde dunkel und wir hatten unser Ziel noch immer nicht erreicht, obwohl die Strecke nur 75 km betrug. Auf Nachfrage bekamen wir die Antwort, dass wir heute noch ankommen und das es nicht mehr lange dauert. &lt;br /&gt;Nachdem wir tief in der Nacht immer noch nicht angekommen waren, beschlich mich das dumpfe Gefühl, dass wir a) nicht in Richtung Tanganijkasee fahren oder b) später noch überfallen werden würden. Die erste erwies sich als falsch, denn endlich tauchte der Tanganijkasee am Horizont auf und die Lichter unseres Fischerdörfchen Kasanga leuchteten auch noch. Viel mehr konnten wir jedoch nicht erkennen, denn es war stockfinster. Kurz vor unserem Dorf stiegen auch die letzten Fahrgäste vom Laster. Wir fuhren an unserem Dorf vorbei. Auf Nachfrage warum er uns dort nicht rauslässt, antwortete der Conductor, wir müssten erst noch die Sachen ausladen. Ich wurde richtig paranoid und verlangte von Jana das Pfefferspray und machte mich für den Ernstfall fertig. Es mittlerweile halb vier in der Nacht und wir klapperten noch 4 weitere Fischerdörfer an der Küste ab, bevor der LKW uns in unser Dorf brachte. Der Grund warum er dort als letztes hinfuhr war, das die Straße zu dem Dorf so steil war, dass der LKWzwar runter gekommen wäre, aber nicht wieder hoch. Deswegen musste er erst die komplette Ladung loswerden. Glücklich das nichts passiert ist und totmüde fielen wir nach 21 Stunden Reise totmüde ins Bett. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufenthalt Kasanga / Tanganijkasee &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tanganijka ist traumhaft schön. Es gibt dort Sand und Kiesstrände und total klares Wasser. Es ist herrlich dort zu schwimmen, schnorcheln und im Kayak herumzufahren. Kaum eine Menschenseele ist dort an den Stränden zu sehen. Am Ufer des Sees befinden sich malerische Fischerdörfchen. Kasanga, hieß unser kleines Fischerdorf. Wir waren die einzigen weißen im Dorf. Jeder wusste unseren Namen, Herkunft und wielange wir bleiben und das obwohl wir es nur unserem Hotelmanager gesagt hatten. Als ich eines Abends alleine essen war, gesellten sich zwei Jugendliche zu mir und fragten was sie tun müssten um an einem  unserer Computerkurse an der Ruco Universität teilzunehmen. Ich war etwas verblüfft und fragte, woher sie denn wüssten, dass ich dort unterrichte. Sie antworteten, dass es jeder im Dorf wüsste und auch jeder wüsste dass wir am selben Tag am Strand waren und am nächsten Tag zu den Kalambo Falls fahren würden. Es war lustig, aber auch ein komiches Gefühl von wildfremden Leuten mit dem Namen angesprochen zu werden. Alles in allem waren es aber sehr schöne Tage am Tanganijkasee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/KasangaLakeTanganijka"&gt;&lt;br /&gt;Hier&lt;/a&gt; gehts zu den Bildern vom Tanganijkasee&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausflug zu den Kalambo Falls&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Kasanga aus mieteten wir uns ein Motorboot und einen Guide (Peter) um zu den Kalambo Falls zu fahren. Die Kalambo Falls sind mit 235 Metern die zweithöchsten Wasserfälle Afrikas und die sechsthöchsten der Welt, an der Grenze zwischen Sambia und Tansania am südöstlichen Ende des Tanganijkasees. Da der Kalambo nicht ganzjährig Wasser führt sind die Fälle nicht ganzjährig zu besichtigen. Mit dem Boot fuhren wir auf die sambische Seite der Kalambomündung und legten die letzten 6 Kilometer zu Fuß zurück. Die meiste Zeit des Weges ging es Bergauf, sodass wir nassgeschwitzt ankamen. Nachdem wir den ersten Blick auf die Kalambo Falls genossen hatten, tauchte der Guide auf um die Eintrittsgebühr von drei Dollar pro Person entgegenzunehmen. Die Schwierigkeit war nur das er keine 1 Dollar Scheine annahm, was die Sache etwas schwierig machte. Auf Nachfrage wie wir denn jetzt die 3 Dollar pro Person zahlen sollten, antwortete er dass es ein Fehler im System sei. Daraufhin sagten wir ihm, dass wir auf Grund dieses Systemfehlers jetzt nur 2 Dollar pro Person zahlen würden. Er entgegnete dass er dieses Mal noch eine Ausnahme machen würde und auch 1 Dollar Scheine annehmen würde.  Die Kalambo Falls war richtig beeindruckend. Schaut euch die Fotos an. Auf dem Rückweg gerieten wir in einem kleineren Sturm. Einige Wellen schwappten ins Boot und wir mussten zwei drei mal beim Wasserschöppen helfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania/KalamboFalls"&gt;&lt;br /&gt;Hier&lt;/a&gt; gehts zu den Kalambo Falls Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufenthalt Sumbawanga – Rückfahrt Iringa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg legten wir noch einen dreitätigen Zwischenstopp, bei Eva einer  Freiwilligen des Bistums Münster, in Sumbawanga ein. Wir besichtigten ihr Projekt und die Stadt und kauften unsere neuen Schildkröten Karllson und Lillebror, die mittlerweile freudig bei uns im Innenhof spielen.  Nach den drei Tagen ging es zurück nach Mbeya. Nach einem Besuch des dortigen Chinesen fuhren wir am nächsten Tag zurück nach Iringa um dort Weihnachten mit allen Freiwilligen zu feiern.  Der erste Teil der weltbesten Reise war nun vorbei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-6110194544636710247?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/6110194544636710247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=6110194544636710247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6110194544636710247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6110194544636710247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2009/03/reisebericht-dezember-2008-teil-1.html' title='Reisebericht Dezember 2008 - Teil 1'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-2722691670818925443</id><published>2008-10-11T05:48:00.000-07:00</published><updated>2008-10-11T05:53:10.232-07:00</updated><title type='text'>Kurzurlaub in Dar es Salam</title><content type='html'>Aus Bequemlichkeitsgründen verlinke ich zum Bericht Lisa und Manuel! :-) &lt;a href="http://www.watotowairinga.de/freiwillige-in-iringa/blogs/einzelansicht/?tx_ttnews[tt_news]=51&amp;tx_ttnews[year]=2008&amp;tx_ttnews[month]=10&amp;tx_ttnews[day]=07&amp;cHash=a9a225955b"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-2722691670818925443?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/2722691670818925443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=2722691670818925443' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2722691670818925443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2722691670818925443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/10/kurzurlaub-in-dar-es-salam.html' title='Kurzurlaub in Dar es Salam'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-7862167466156776503</id><published>2008-10-10T01:47:00.000-07:00</published><updated>2008-10-10T01:48:04.571-07:00</updated><title type='text'>Sturm auf die Botschaft</title><content type='html'>Tag der Deutschen Einheit! Wir befinden uns wegen des Bongo Flavour Festivals in Dar es Salam. Von den vorherigen Generationen wissen wir, dass der Botschafter traditionell in seiner Residenz alle Deutschen zum Essen einlädt. Also machen wir uns Abends auf um das Haus des Botschafters zu suchen. Erster Anlaufpunkt die deutsche Botschaft. Dort treffen wir zwar niemanden an, doch dort bekommen wir die Adresse seines Anwesens. Mit dem Taxi geht es quer durch Dar es Salam zum Haus des Botschafters. Doch auch dort ist niemand anzutreffen. Eine Frechheit denken wir uns. 12 Freiwillige stehen am deutschen Nationalfeiertag abends vor dem Haus des Botschafters und es ist keine Party organisiert. Minuten vergehen und ein Alternativplan wird ausgeheckt, als plötzlich der Fahrer des brasilianischen Botschafters auftaucht und uns mitteilt, das der deutsche Botschafter noch im Kempinski Hotel wohnt, weil er erst vor einem Monat seinen Dienst angetreten hat. Mit einem Taxi und dem freundlichen brasilianischen Fahrer machen wir uns auf ins Kempinski Hotel. Mit Flip Flops, kurzer Hose und Hawai Hemd betreten wir die mit Marmor geflieste und von Teichen umgebene Hotelhalle. Bei der Rezeption fragen wir nach, wo wir die Party zum deutschen Nationalfeiertag finden. Freundlich bekommen wir die Auskunft, dass die Party sich auf der Terasse des ersten Stocks befindet. Der Abend scheint gerettet. Mit dem Aufzug gings in den ersten Stock. Die Fahrstuhltür öffnet sich und uns eröffnet sich ein trostloses Bild. Eine leere Terasse mit vielen  Deutschlandfahnen geschmückt. War die Party etwa schon vorbei? Hat sie noch gar nicht begonnen? Dies galt es nun herauszufinden. Also gehen wir runter zur Rezeption und versuchen den Botschafter persönlich zu sprechen. Die Rezeption ruft in seinem Zimmer an. Keine Antwort. Die Rezeption gibt uns die Notfallnummer des Botschafters. Wir rufen dort an, da muss er sich ja melden. Falsch gedacht. Es ertönt eine freundliche weibliche Stimme, welche uns mitteilt das unter dieser Nummer kein Anschluss existiert. Etwas planlos sitzen wir in der Hotellobby, als ein Koreaner erscheint und uns aufklärt. Die Party zum deutschen Nationalfeiertag wurde auf Di den 07.10.08 verschoben. Wir fragen uns wer dem Botschafter das Recht gibt die Party zum Nationalfeiertag zu verschieben, schließlich verschiebt man die Party für Sylvester ja auch nicht. Stattdessen dürften die Koreaner ihren Nationalfeiertag im Kempinski feiern. Wir erklärten dem freundlichen Koreaner, dass wir nur für die Nationaltagsfeier in der Stadt seien, was ja nicht so ganz stimmte. Er schien Mitleid mit uns zu haben und lud uns zu ihrer Feier ein. Wir folgten ihm in einen größeren Festsaal und bekamen einen eigenen Stehtisch. Sofort kamen die Kellner auf uns zu und bewirteten uns mit Snacks und Getränken. Leckerer Fisch, vegetarische Sambusas,  Schrimps, Hühnchen, Schwein, dazu wirklich leckere Saucen. Als das alles leer war wurde uns sofort neue Verpflegung gebracht. Nach den ersten zwei Bier fielen auch die Hemmungen einen Blick in die edlere Karte zu riskieren. So tranken wir Wein und Whisky auf Kosten der Koreaner. Wir kamen ins Gespräch mit den Koreanern und es wurde gesellig. Einer der Koreaner zeigte uns noch einen Film über das Dynamische Korea, danach klang die Verantstaltung so langsam aus. Wohlgenährt und wohlversorgt verließen wir das Hotel. Ein rundum geiler Nationalfeiertag ging zu Ende. Ein Dankeschön auch die Gastfreundschaft der Koreaner!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-7862167466156776503?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/7862167466156776503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=7862167466156776503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7862167466156776503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7862167466156776503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/10/sturm-auf-die-botschaft.html' title='Sturm auf die Botschaft'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-2525919800497107659</id><published>2008-10-09T06:49:00.000-07:00</published><updated>2008-10-11T05:50:01.176-07:00</updated><title type='text'>Safari im Ruaha</title><content type='html'>Es war eine geile Safari!!! :-) Ein kleine Auswahl der beeindruckenden Bilder gibst &lt;a href="http://picasaweb.google.com/JoschkaInTansania/SafariRuahaSeptember08#"&gt;hier&lt;/a&gt;! :-)  Viel Spaß beim Gucken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Einen ausführlichen Bericht gibst auf der Seite der Münsteraner! &lt;a href="http://www.watotowairinga.de/freiwillige-in-iringa/blogs/einzelansicht/?tx_ttnews[tt_news]=52&amp;tx_ttnews[year]=2008&amp;tx_ttnews[month]=10&amp;tx_ttnews[day]=11&amp;cHash=ff563b8f2a"&gt;Hier&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-2525919800497107659?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/2525919800497107659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=2525919800497107659' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2525919800497107659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2525919800497107659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/10/safari-im-ruaha.html' title='Safari im Ruaha'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-7905767545715854466</id><published>2008-10-09T06:46:00.001-07:00</published><updated>2008-10-09T06:46:45.694-07:00</updated><title type='text'>Die Brandschutzübung</title><content type='html'>Die Sonne scheint, wir unterrichten – ein ganz normaler Morgen. Plötzlich kommt Mr. Wisiku herein (Mädchen für alles an der Uni) und holt uns aus dem Unterricht. Wir sollten wie alle anderen Kollegen auch an der Brandschutzveranstaltung teilnehmen. Auf Nachfrage warum wir vorher nichts davon wussten, bekamen wir die Antwort, dass diese Veranstaltung kurzfristig organisiert wurde und niemand davon wusste. Also gaben wir unseren Schülern Aufgaben und folgten Mr. Wisiku in den Besprechungssaal der Uni. &lt;br /&gt;Dort war das komplette Kollegium versammelt und lauschte dem Vortrag eines großen dicken Feuerwehrmannes aus Dar Es Salaam der eine Totenkopfgürtelschnalle trug. Wir setzten uns und bekamen eine Soda gebracht und beobachteten das Geschehen. Am Ende seines Vortrags angelangt, entdeckte uns der Feuerwehrmann. Dies veranlasste Ihn die komplette Präsentation nochmals auf Englisch - extra für uns - zu halten. In gestochem scharfen Englisch verklickerte er uns die Weisheiten des Feuerwehrhandwerks  (“Prevention is before, not after!!!“). Die Information, dass es in Tansania  nicht sehr viele Sprinkleranlagen gibt, kam zwar nicht überraschend, doch dass es nur drei sind hat mich doch verwundert. Die elitären Gebäude sind das Kempinski Hotel, das Mövenpick und das Office des Premier Ministers.  Nach dem theoretischen Teil und einer kurzen Mittagspause gingen wir zum praktischen Teil der Veranstaltung über. Der begann mit 1. Hilfe Übungen, welche lustig vor dem komplettem Kollegium vorgetragen wurden. Nach den Übungen gingen wir ins nahegelegenen Studentenwohnheim und der Feuerwehrmannlöste zur Veranschaulichung den Feueralarm aus. Die Studenten waren natürlich nicht eingeweiht und kamen etwas verdutzt, aber auf keinen Fall in Panik verfallend die Treppe runter. Nun war es Zeit den Feuerwehrschlauch auszurollen und zu testen, ob er auch funktionierte. Der Feuerwehrmann tat es und spritze eine nicht ungeringe Menge Wasser in die 1. Reihe der Zuhörer im Flur des Wohnheims. Die betroffenen und fast pudelnassen Leute, brachen in herzhaftes Gelächter aus!  Danach wurde die Müllgrube der Uni mit Benzin  überschüttet und in Brand gesetzt und jeder Frewillige durfte sich in der Bedienung des Feuerlöschers üben. Ein Riesenspaß! Die ganze Aktion hat neben dem ganzen Spaß auch noch 5000 TSH (umgerechnet ca. 3 € ) für jeden Teilnehmer eingebracht. Getreu dem Motto: “Time is Money!“. Eine tolle Erfahrung, jedoch hoffe ich trotzdem nicht auf einen Brand in der Uni. Beim letzten großen Brand vor mehreren Jahren in Iringa, soll das Feuerwehrauto wohl sehr schnell am Einsatzort gewesen sein. Doch leider hatte es vergessen, sich vorher mit Wasser aufzutanken. Bis es sich am naheliegenden Ruaha Fluß aufgeladen und wieder zurückgekehrt war, stand das halbe Viertel in Flammen und jeder Löschversuch war zwecklos!  Hoffen wir das Beste!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-7905767545715854466?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/7905767545715854466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=7905767545715854466' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7905767545715854466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/7905767545715854466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/10/die-brandschutzbung.html' title='Die Brandschutzübung'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-6715422736875148204</id><published>2008-09-24T05:27:00.000-07:00</published><updated>2008-09-24T05:40:48.308-07:00</updated><title type='text'>Die Kolonialoma</title><content type='html'>Hier in Iringa lebt eine deutsche Oma, die in Tansania geboren ist und deren Eltern Kolonialdeutsche waren. Wir waren Sie natürlich besuchen! :-) Wie es in Tansania so üblich ist, begrüßte Sie uns mit einem freundlichen Karibu und bat uns in Ihr Haus. Allerdings sprach Sie kein Wort deutsch und auch kein Englisch! Die alte Dame spricht nur Kisuaeheli. Die einzigen deutschen Wörter die sie konnte waren "Wurscht", "Specki" und "Hitler".  Sie war zwar schonmal in Deutschland, allerdings nur kurz um Verwandte zu besuchen, welche in der Nähe von Stuttgart leben. Sie bat uns deutschen Wein an. Voller Freude nahmen wir an. Nach Probieren des deutschen Weines, entpuppte dieser sich als spanischer Sangria, was aber auch nicht weiter störte. Sie erzählte uns Geschichten aus der Kolonialzeit, sang alte Lieder von Kaiser Wilhelm und Mussolini. &lt;br /&gt;Alles in allem war es ein gelungener und sehr informativer nachmittag. Beim Abschied lud uns die Oma noch zum Essen ein. Dieser Einladung werden wir auf jeden Fall folgen! :-) Fortsetzung folgt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-6715422736875148204?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/6715422736875148204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=6715422736875148204' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6715422736875148204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6715422736875148204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/09/die-kolonialoma.html' title='Die Kolonialoma'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-4645587985195031288</id><published>2008-09-24T03:07:00.000-07:00</published><updated>2008-09-24T04:25:09.127-07:00</updated><title type='text'>Der Einbruch</title><content type='html'>Eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause und bemerkte die offenstehende Küchentür! Aufgeregt erforschte ich ob alle Wertsachen noch vorhanden sind. Geld, Laptop, Bankkarten und der PC! Alles war noch vorhanden! Stattdessen war die Tür Hoftür mit Zahnseide verziert! Alle Stifte fehlten! Ein Taschenrechner, der Funkwecker, die Taschenlampe, alle Murmeln und Steinschleudern waren verschwunden!! Sowie die Colas und Süßigkeiten aus dem Kühlschrank fehlten! Es lag auf der Hand das wir es mit Kindern zu tun hatten! Und weil Kinder so unglaublich herrlich sind, liefen Sie auch noch mit den Steinschleudern vor unserem Haus herum! Also auf zu Eltern der Kinder, unseren Nachbarn! Nach einem kurzen Gespräch mit der Mutter und dem Jungen stellte sich heraus, das angeblich ein Junge aus der weiteren Nachbarschaft der alleinige Schuldige der ganzen Aktion war. Er hatte den Hofschlüssel entwendet, als Mama Jussuf (unsere Haushaltshilfe) vergessen hatte die Hoftür zu schließen und wir arbeiten waren! Dreimal sollte er bei uns im Haus gewesen sein! Der Name des Jungen Ibo! Also machten Mathias und ich uns auf die Suche nach Mama Ibo! Zuhause war Sie nicht anzutreffen! Man sagte uns sie arbeite in einem Lokal Pub in Kihesa (dem Nachbarstadtteil). Also machten wir uns mit dem Nachbarjungen (ca. 7 Jahre) und dem Bruder des Nachbarjungen(ca. 18 Jahre) auf die Suche nach Mama Ibo und ihrem Sohn! Die Mutter unseres Nachbarjungen durchsuchte in der Zeit das Zimmer ihres Zöglings! Während der Suche in Kihesa wurden wir Zeugen einer ordentlichen afrikanische Wirtshausrauferei! In fast jedem pub wurde uns gesagt, dass es hier gefährlich für Weiße sei und wir lieber wieder nach Hause gehen sollen! :-) Letztendlich erhielten wir die Information dass Mama Ibo übers Wochenende auf ihr Dorf gefahren sei und erst Anfang nächster Woche zurückkäme! Nun wurde es Zeit den Bezirksvorsteher (der älteste Mann in der näheren Umgebung) einzuweihen! Wir gingen in sein Haus, erwiesen ihm den ihm gebührenden Respekt mit einem Shikamoo und einem leichten Knicks und schilderten ihm unser Leid! Er nahm sich der Sache an und ging mit zu unserem Haus, vor dem unseren Nachbarn warteten. Die Mutter hatte derweil das Zimmer des Nachbarjungen durchforstet und gab uns die dort gefundenen Sachen wieder. Man merkte den Nachbarseltern an, dass Ihnen die ganze Sache höchst unangenehm war. Sie hatten in diesem Moment ihr Gesicht vor uns verloren und Ihr Junge hatte Schande über die Familie gebracht! Sie versprachen uns, die Sache für uns zu regeln. Der junge Nachbarsjunge bekam eine Trachtprügel von seinen Eltern, die es in sich hatte. Die Härte der Prügel kann mit der Angst der Eltern begründen, dass der Junge nochmals klaut und ihm was schlimmeres passiert! Denn normalerweise werden Diebe in Tansania gesteinigt.&lt;br /&gt;Die andere Begründung ist der Gesichtsverlust der Eltern, denn innerhalb eines Tages wusste der ganze Bezirk, dass ihr Junge mit anderen Kindern bei uns eingebrochen hat. Die Nachbarseltern brachten uns Tag für tag die gestohlenen Kleinigkeiten zurück. Nur der Schlüssel für den Hitnerhof wurde bisher nicht gefunden. Die Kinder sagten sie hätten den Schlüssel ins Feld hinterm Haus geworfen. Daraufhin brannten die Nachbarn das komplette Feld ab, doch der Schlüssel blieb dennoch verschollen. Wir haben den Nachbarn nun mitgeteilt, dass Sie die Suche einstellen können und uns für ihr Engagement bei der Suche bedankt! Wir werden ein neues Schloß für die Hinterhoftür besorgen und damit ist die Geschichte für uns dann auch beendet. Unseren Nachbarn scheint es immer noch etwas peinlich zu sein, dies merkt man im täglichen Umgang. Ich hoffe dies ändert sich. Weiterhin lässt sich sagen, dass es zum Glück nur Kinder waren, die bei uns einbrachen und das keine Dinge von größerem Wert (wie Laptop, Geld, etc.) weggekommen sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-4645587985195031288?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/4645587985195031288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=4645587985195031288' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4645587985195031288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4645587985195031288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/09/der-einbruch.html' title='Der Einbruch'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-5655669551749705186</id><published>2008-09-24T02:14:00.000-07:00</published><updated>2008-09-24T02:15:28.216-07:00</updated><title type='text'>Das erste Mal....Malaria!!!</title><content type='html'>Ein detaillierter Krankheitsbericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag 7.9.2008, ein schöner, sonniger Tag. Mittags telefonierte ich noch mit der besorgten Mutter in Deutschland und sagte, dass es mir gut geht, ich rund um gesund bin und es mir an nix mangelt. Abends waren wir bei Mama Erika zum Essen eingeladen. Auf dem Weg zu ihr merkte ich schon wie mir unwohl wurde. Völlig erschöpft und nassgeschwitzt kam ich bei Mama Erika an, ließ mich in den Sessel fallen und trank erstmal eine Soda. Beim Essen dann kam der Schüttelfrost dazu und der Kreislauf ging in den Keller. Felix brachte mich nach Hause. Alle 10 Meter haben wir eine kurze Verschnaufpause gemacht. Zuhause angekommen legte ich mich völlig erschöpft und von Schüttelfrost geplagt ins Bett und versuchte zu schlafen. Dies gelang mir nicht wirklich da ich verrückte Fieberträume bekam, von einen bekannten deutschen TV Sender der deutsches Kabelfernsehn in Afrika verlegen wollte und in Iringa bei uns damit begann. Der TV Sender hielt es für nötig uns das Wasser für mehrere Tage abzustellen. Nach einer Diskussion über die Sinnhaftigkeit von deutscher TV Verblödung in Afrika, drohte die TV Anstalt uns, auch den Strom abzuschalten. Der Traum entwickelte sich zu einem wahren Alptraum. Zusätzlich zum Fieber, dem Schüttelfrost und dem Alptraum gesellte sich noch ein Grummeln. Dieses Grummeln führte kurz darauf zu einer heftigen Umarmung der Closchüssel. Ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, dass es mir jemals so dreckig ging wie in dieser Nacht. Ich verfluchtete meine eigene Naivität im Umgang mit der Malariaprophylaxe. Am Morgen nach der Horrornacht schleppte ich mich völlig zerstört ins nächstgelegene Krankenhaus. Dort buchte ich einen Malariatest und zusätzlich auch einen Typhustest. Nichts ausser Acht lassen war das oberste Gebot. Als Erstes wurde Blut abgenommen und auf einen Objektträger getröpfelt wurde, welcher in 2 Substanzen getaucht und danach in die Sonne zum trocknen gelegt wurde. Danach drückte mir der Laborjunge eine Streichholzschachtel und 1 Streichholz in die Hand und verwies mich zur “Stuhlprobe“ auf die Toilette des Krankenhauses. Beim Anblick des französischen Clo’ s beschlich mich das ungute Gefühl das Krankenhaus kranker als vorher zu verlassen. Nach Abgabe der Stuhlprobe war die Blutprobe getrocknet. Auf Anfrage durfte ich sogar durchs Mikroskop gucken und der Laborant erklärte mir, welche von meinen Blutkörperchen normal und welche von Malaria befallen waren. Der Laborant zählte die Viren und schrieb die Anzahl auf meinen Behandlungsbogen ( ein abgerissenes Blatt Papier). Der Typhustest ergab “samonella typhus“, was hier aber auch als Typhus verkauft wird. Mit dem “Behandlungsbogen“ begab ich mich ins Zimmer des Doktors, der einen freundlich begrüßt und nach einem Blick auf den Behandlungsbogen sein Mitleid bekundet. Das Wort für Mitleidsbekundung oder Anteilnahme lautet “Pole“, wenn es besonders schlimm ist bekommt man ein “Pole sana“. Ich bedankte mich für das Mitleid und danach erklärte mit der Doktor dass nicht die Anzahl der Malariaviren entscheidend ist, sondern die Symptome. Aber schwarze würden grundsätzlich mehr Viren vertragen als “mzungus“ verklickerte er mir mit einem Lächeln. Danach verschrieb er mir einen tollen Tablettencocktail von zeitweise bis zu 21 Tabletten täglich! 3 mal täglich 4 Malariatabletten, für zwei Tage – danach nur noch 2 mal 4 Tabletten für 1 Tag. &lt;br /&gt;Gegen die Samonellen bekam ich Antibiotika. Und gegen Schmerzen “Painkillers“ in Form Paracetamol. 6 Tabletten auf drei Rationen am Tag verteilt, solange wie ich Schmerzen habe. Da ich keine Schmerzen hatte, nahm ich 1 Paracetamol gegen das Fieber. Die Gesundung verlief prima und die Tabletten wirkten. Mittlerweile bin ich zwar noch etwas geschwächt vom Antibiotika, aber es geht mir wieder gut. Die medizinische Versorgung ist gewährleistet und gut. Im Nachhinein muss ich auch allen Ehemaligen zustimmen, die Malaria mit einer stärkeren Grippe verglichen. Und die These das Krankheiten wie Typhus und Malaria hier in Tansania schneller erkannt werden als in Deutschland, würde ich auch unterschreiben, weil die Krankheiten hier wesentlich häufiger vorkommen. Letztendlich lässt sich sagen, ich bin gesund und dass ist die Hauptsache! &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-5655669551749705186?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/5655669551749705186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=5655669551749705186' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5655669551749705186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5655669551749705186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/09/das-erste-malmalaria.html' title='Das erste Mal....Malaria!!!'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-2012270825338532348</id><published>2008-08-12T05:57:00.000-07:00</published><updated>2008-08-12T05:58:26.687-07:00</updated><title type='text'>Hurra, der Präsident war da!</title><content type='html'>Präsident Kikwete reisst durchs Land um Land und Leute zu besuchen. So machte er auch 1 Woche Zwischenstop in Iringa, von wo aus er in die verschiedenen Bezirke fuhr um große Reden zu halten. Die Hauptthemen waren Bildung und Aids, jedoch plädierte er für die Enthaltsamkeit und Sex nach der Ehe, anstatt für die Verwendung von Kondomen. Jedes Mal wenn der Präsident sein Haus verließ oder zurückkam, wurde halb Iringa abgeriegelt. Die Straßen waren gesperrt, überall war Polizei und die Menschenmassen standen jedes Mal am Straßenrand und jubelten ihm zu. Er scheint wirklich beliebt zu sein. Vor dem Präsidentenwagen jede Menge Militär und Polizei, dahinter ca. 50 Autos, von Beratern und anderen wichtigen Leuten. Dieses Spektakel fand in der Regel 2 mal am Tag statt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-2012270825338532348?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/2012270825338532348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=2012270825338532348' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2012270825338532348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2012270825338532348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/08/hurra-der-prsident-war-da.html' title='Hurra, der Präsident war da!'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-8888802697645151532</id><published>2008-08-12T05:56:00.002-07:00</published><updated>2008-08-12T05:57:42.145-07:00</updated><title type='text'>Der Präsident besucht Kilolo.....</title><content type='html'>...und Felix und Ich wollten dabei sein. Wir wollten den Besuch des Präsidenten mit einem Besuch im Amanikinderdorf verbinden. Also ging es Samstagsmorgens los! Mit dem Dalla Dalla runter nach Ipogoro, von dort aus ging es mit einem völlig überladenen Kleinbus, für 2500 Shillingi (umgerechnet ca. 1,40 € ), über die Piste nach 40 km nach Kilolo. Neben seinem eigenem Rucksack auf dem Schoß kann es gut sein, dass man noch ein schreiendes Baby, ein Huhn oder sonst irgendetwas die Reise über halten “darf“. &lt;br /&gt;In Kilolo angekommen holte uns Matthias, der Schreiner vom Kinderdorf ab und führte uns durch dieses. Wir lernten die Hausmamas und einige Kinder kennen. Wir besichtigten das wunderschön gelegene Wasserkraftwerk, welches den Strom für die Schreinerei und das Dorf liefert. Danach ging es ab ins Dorf Kilolo um Süßigkeiten für die Kids zu kaufen und eine Partie Pool zu spielen. Nachdem wir den Süßigkeitenvorrat der örtlichen Duka leergekauft hatten und auf der Suche nach der Poolbar waren, wurden wir auf einmal von fast allen Kindern Kilolos belagert, die natürlich Süßigkeiten haben wollten.“Mzungu, mzungu....naomba Pipi“ – “Weißer, weißer..... gib mir Süßigkeiten!“ &lt;br /&gt;Ein Teufelskreis, da die Süßigkeiten für die Kinder aus dem Kinderdorf bestimmt waren und die örtliche Duka von uns leergekauft wurde. Wir gaben den Kindern Kilolos keine Süßigkeiten und machten uns auf den Weg zurück ins Dorf. Nach einem fürstlichen Mahl ( Ugali na maharagwe – Maisbrei mit Bohnen und Spinat ) wurden wir zum allabendlichen Sang und Tanz in eines der Kinderhäuser eingeladen. Völlig ahnunglos was mich erwarten würde, öffnete ich die Tür zum Kinderhaus. Alle Kinder des Dorfes waren der Größe nach aufgestellt. Vor den Kindern standen zwei Stühle für Felix und mich bereit. Wir setzten uns und ie Kinder und die Mamas sangen für uns!!! Und wie! Ohne Instrumente, nur mit einer Trommel für den Rythmus! Es war geil!!! Jedes Kind, egal welchen Alters hat mitgemacht und man hat den Kindern angesehen dass sie Spaß dabei hatten. Nach einigen Liedern folgte das absolute Highlight des Abends. Ein Lied indem verschiedene Leute aufgefordert werden in einem Kreis zu tanzen - alles zu geben- abzugehen. Alle machten mit – die Kleinkinder – die Mamas und natürlich wurden wir auch aufgerufen. Wir haben alles gegeben, doch unser steifer, europäischer Tanzstil diente eher der Belustigung aller!  Trotzdem war es ein Riesenspaß und schreit nach Wiederholung. Am Ende verteilten wir unsere Süßigkeiten und fielen danach glücklich und erschöpft ins Bett. Am nächsten Morgen besuchten wir einen katholischen Ghospel Gottesdienst, denn es stellte sich heraus, dass der Präsident doch erst zwei Tage später am Dienstag anreisen würde. So genossen wir einen Gottesdienst mit viel Gesang, Beterei und Spenderei! Das aussergewöhnliche neben der Tatsache, dass die Frauen links und die Männer rechts saßen, war für mich die Bongo Flavour Musik in Kombination mit den Kirchenliedern. Durch die von einer Autobatterie betriebenen Anlage ertönten “fette Beats“ zu denen die Gläubigen ihre Lieder schmetterten. Als katholischer Missionar kann ich diese Art von Kirche nur unterstützen.  Nach der Kirche und einem anschließenden Gespräch mit dem Priester von Kilolo machten wir uns auf dem Heimweg. Ein kurzer Abstecher in den Gemüsegarten des Kinderdorfs bescherte uns noch Rosmarin, Petersillie und Schnittlauch! Danach ging es mit dem gleichen Kleinbus der Hinreise heimwärts Richtug Iringa. Auch wenn wir den Präsidenten voraus waren und nicht zu Gesicht bekamen, war es ein gelungenes Wochenende mit jeder Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-8888802697645151532?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/8888802697645151532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=8888802697645151532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8888802697645151532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8888802697645151532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/08/der-prsident-besucht-kilolo.html' title='Der Präsident besucht Kilolo.....'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-4132240207107309979</id><published>2008-08-12T05:56:00.001-07:00</published><updated>2008-08-12T05:56:45.217-07:00</updated><title type='text'>Aufbau und Entwicklung einer Uni</title><content type='html'>Das Ruaha University Colloege of Iringa existiert seit 2005. Eine Bankersakademie wurde umfunktioniert und dient heute als Campus. Warum die Bankersakademie schließen musste ist ungewiss. Man munkelt Sie sei wegen Lehrermangel geschlossen worden (zu viele Aidsopfer im Kollegium?!) . Nachdem das Akademiegebäude viele Jahre ungenutzt blieb, entschloss man sich eine Universität zu gründen.  Die Uni begann mit 221 Studenten. In der nächsten Woche beginnt das neues Semester mit 1218 Studenten. 5 neue Lehrer werden eingestellt (2 Kanadier, 2 Amerikaner und 1 Brite). Der Spatenstich für ein neues Medienzentrum  (mit Konferrenzräumen, Library und Medienräumen) auf dem Campus wird nächsten Monat erfolgen. Viele weitere ungenutzte Hektar Land sind im Besitz der Uni und werden weiteren Projekten dienen. &lt;br /&gt;Letzte Woche Mittwoch fand sogar eine Kabinettssitzung mit Präsident Kikwete und allen District Commissionern in der Main Hall der Universität statt. Dies war eine große Ehre für die Universität. &lt;br /&gt;Zitat von Isidore (Lehrer): “Es gibt in 1000 Jahren einen Tag auf den es ankommt und dieser ist heute, wir können uns nicht erlauben nochmal 1000 Jahre zu warten.“  &lt;br /&gt;Auf Grund der großen Bedeutung des Präsidentenbesuchs war es umso verwunderlicher dass die Aufregung und die Vorbereitungen erst am Tag des Präsidentenbesuchs anfingen.  Nicht mals das komplette Kollegium war darüber informiert, dass der Präsident heute kommt. Typisch Tansanisch halt!  Dennoch war die Veranstaltung ein voller Erfolg und die Uni hat sich gut präsentiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-4132240207107309979?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/4132240207107309979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=4132240207107309979' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4132240207107309979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4132240207107309979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/08/aufbau-und-entwicklung-einer-uni.html' title='Aufbau und Entwicklung einer Uni'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-5600191089192044986</id><published>2008-08-12T05:29:00.000-07:00</published><updated>2008-08-12T05:55:28.627-07:00</updated><title type='text'>Mama ist die Beste!!!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGHg8W3bjI/AAAAAAAAAbY/OEyGLzqZMrs/s1600-h/P1000678+%28Small%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGHg8W3bjI/AAAAAAAAAbY/OEyGLzqZMrs/s200/P1000678+%28Small%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233613242008825394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGHg5rGzyI/AAAAAAAAAbg/pHoWvv4PoXU/s1600-h/P1000679+%28Small%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGHg5rGzyI/AAAAAAAAAbg/pHoWvv4PoXU/s200/P1000679+%28Small%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233613241288412962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Hier in Tansania gibt es für alles eine Mama. Eine Mama für die Wäsche, eine fürs Putzen, eine Mama die jeden Morgen an ihrem Baum steht und Mandasis für uns zubereitet und eine Chapati Mama, die in der alten “deutschen“ Markthalle, die weltbesten Chapatis zaubert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein Dankeschön an alle Mamas dieser Erde!!! ;-)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0);" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGEql9gOCI/AAAAAAAAAbI/_QLSzOV3eSc/s1600-h/P1000679+%28Small%29.JPG"&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOCUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOCALS%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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 &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-5600191089192044986?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/5600191089192044986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=5600191089192044986' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5600191089192044986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5600191089192044986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/08/mama-ist-die-beste.html' title='Mama ist die Beste!!!'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oICLk6khznE/SKGHg8W3bjI/AAAAAAAAAbY/OEyGLzqZMrs/s72-c/P1000678+%28Small%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-6318295490683739468</id><published>2008-07-28T07:47:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T07:51:54.516-07:00</updated><title type='text'>Dalla fahren</title><content type='html'>Das gaengige Fortbewegungsmittel in Afrika sind die Dalla Dalla's. Das sind Kleinbusse. Nach Herstellerangaben fuer bis 8 Personen. In der Realitaet werden diese mit bis zu 20 Personen vollgepackt. Immer wenn man denkt das Dalla ist voll, passen mindestens noch drei Personen rein. Man sitzt, steht, haengt an der Scheibe oder liegt ueber wildfremden Personen. Die Goldene Regel lautet: Zu voll gibt es nicht!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-6318295490683739468?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/6318295490683739468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=6318295490683739468' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6318295490683739468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/6318295490683739468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/dalla-fahren.html' title='Dalla fahren'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-8071664893987157007</id><published>2008-07-28T07:38:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T07:45:44.183-07:00</updated><title type='text'>Iringa</title><content type='html'>2 ter Teil. In Iringa angekommen suchten wir erstmal unser neues zu Hause auf. Wunderschoen am Berg gelegen mit Blick ueber die ganze Stadt. Nur die Strassen zum Haus sind fuer europaeische Verhaeltnisse unbefahrbar (Jeder deutsche Feldweg ist besser befahrbar).  Das Haus ist hingegen ist sehr europaeisch. Es fehlt nix. Sogar eine elektronische Saftpresse ist vorhanden. :-)  Leider nur sind die Fenster nicht richtig zu schliessen, sodass es zur Zeit(Ende des tansanischen) bitter kalt wird. Zum Glueck gibt es genuegend Decken die mich Nachts warm halten. :-)&lt;br /&gt;Fotos von Haus und Umgebung folgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-8071664893987157007?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/8071664893987157007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=8071664893987157007' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8071664893987157007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/8071664893987157007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/iringa.html' title='Iringa'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-1983238591462102354</id><published>2008-07-28T07:15:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T07:38:19.818-07:00</updated><title type='text'>Endlich der Erste Eintrag</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SI3ZAGqFLUI/AAAAAAAAAMI/e5ghYPUb6wo/s1600-h/P1000506.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228073338257354050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SI3ZAGqFLUI/AAAAAAAAAMI/e5ghYPUb6wo/s200/P1000506.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Endlich komme ich dazu den ersten Eintrag aus Tansania zu schreiben. Im Moment sitze ich in einem Internetcafe in irgendeinem Hotel in Iringa. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Los ging alles am Donnerstag dem 17.7.08. Mit der Bahn ging es von Duesseldorf nach Frankfurt wo ich die anderen Verrueckten getroffen habe. Gemeinsam gingen wir die erste Huerde das "Einchecken" an. Da jeder von uns massig Uebergepaeck hatte wurde vor dem Check In Schalter fleissig umgerauemt. So kam es dazu, dass das Strommessgeraet fuer das Kraftwerk in Kilolo in Lukas Handgepaeck landete, was bei der Sicherheitskontrolle einige lustige Momente bereitete. Denn Lukas wurde mit 2 Messern und einem in Plastikfolie und auf dem Radar als Bombe identifiziertem Strommessgeraet herausgewunken und durfte sich 15 Minuten mit dem Sicherheitsbeamten des Frankfurter Flughafens unterhalten. Jeder Versuch ein Foto davon zu machen wurde unterbunden. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Flug mit Quatar war der reinste Genuss. Super Flugzeug, gutes Essen, huebsche und freundliche Bedienung. :-) In Dohar landeten wir um 6 Uhr morgens. Die Tempereatur dort war schon zu diesem Zetipunkt jenseits der dreissig Grad. Die Flughafenhalle jedoch war arktische 17 Grad gekuehlt, so dass ich fror. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Von Dohar aus ging es weiter nach Dar Es Salaam. Im Flugzeug sass ich neben Hashim meinem erstem tansanischen Homie. Hashim wollte nach Wien fluechten, blieb jedoch weil er kein Visum hatte in Dohar haengen und musste wieder zurueck fliegen. Nachdem er mir diese traurige Story erzaehlte, unterhielten wir uns den Rest des Fluges ueber Fussball. Er kannte geschlagene 16 Spieler der deutschen Nationalmannschaft, was genau 13 mehr waren als Felix, Lukas und Sam zusammen :-) Zusaetzlich war er grosser Fan von Michael Ballack. In Dar Es Salam gelandet schenkte ich ihm mein altes Bayer Leverkusen Shirt. Er sagte er will mich in Iringa besuchen kommen. Mal schauen ob das klappt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In Dar Es Salam angekommen checkten wir im Holiday Hotel ein. Das Motto des Hotels war "Service with a smile!" und "Your home away from home!" Ich war direkt zu Hause! :-) &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dar es Salam ist die groesste Stadt Tansanias. Bemerkenswert ist der Verkehr in Dar.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich habe insgesamt 6 Ampeln gezaehlt und viel mehr wird es wohl auch nicht geben. Wenn die Ampel rot ist bedeutet dies, drueberfahren. Wenn sie gruen ist muss man hupen, denn es koennte ja jemand ueber rot gefahren sein. Wenn man die Strasse ueberquert und das herannahende Auto anschaut sollte man nicht davon ausgehen, dass gebremst wird denn die Fahrer bremsen nur wenn sie denken dass man Sie nicht gesehen hat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach einigen Erledigungen in Dar ging es weiter mit dem Bus nach Iringa. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das die Achsen des Busses nciht gebrochen sind, grenzt meiner Meinung nach an ein Wunder. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedes Schlagloch auf dem Tan Zam Highway wurde mitgenommen und wenn ein Stueck Strasse mal fehlte wurde einfach mit der gleichen Geschwindigkeit durch die Wildnis gebrettert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein geiles Erlebnis. :-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-1983238591462102354?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/1983238591462102354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=1983238591462102354' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/1983238591462102354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/1983238591462102354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/endlich-der-erste-eintrag.html' title='Endlich der Erste Eintrag'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SI3ZAGqFLUI/AAAAAAAAAMI/e5ghYPUb6wo/s72-c/P1000506.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-5691587689255985671</id><published>2008-07-16T22:52:00.000-07:00</published><updated>2008-07-16T22:58:43.222-07:00</updated><title type='text'>Es gehts los!!!</title><content type='html'>Heute ist es soweit: Ausreise!!! Über Dohar geht es nach Dar es Salam wo wir drei Tage sein werden und noch einige Dine erledigen werden, wie z.B. die Amref (Flying Doctors) Versicherung abschließen werden. Übernachten werden wir wahrscheinlich im &lt;a href="http://www.kipepeocamp.com/gallery.html"&gt;Kipepeo Beach Camp&lt;/a&gt;. Auf den Fotos sieht es toll aus! Ich freue mich! :-))) Pünktlich zur Ausreise erscheint heute auch ein Interview auf &lt;a href="http://www.wdr.de/themen/panorama/25/weltwaerts/weltwaerts_aktuell/index.jhtml"&gt;wdr.de&lt;/a&gt; ! Die Fotos dort sind natürlich alle gestellt und am gestelltesten ist das Foto wo wir mit Rucksack in der Tür stehen, aber nagut.... :-) Das Sprichwort "Stress, Stress führt nicht zum Erfolg" heisst übrigens "haraka haraka haina baraka" :-) Ansonsten ist das Interview ja doch ganz gut gelaufen! Der nächste Bericht kommt aus Tansania.... bis in 13 Monaten! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-5691587689255985671?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/5691587689255985671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=5691587689255985671' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5691587689255985671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/5691587689255985671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/es-gehts-los.html' title='Es gehts los!!!'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-4183223718617179307</id><published>2008-07-14T04:51:00.000-07:00</published><updated>2008-07-14T04:56:15.745-07:00</updated><title type='text'>Abschiedsfeier</title><content type='html'>Die Abschiedsfeier ist vorbei. Die Fotos sind da. Ihr findet Sie &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;a href="http://picasaweb.google.de/JoschkaInTansania"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank für die schöne Feier und die ganzen Geschenke! Ich werde Euch alle vermissen!!!! :-)&lt;br /&gt;In 3 Tagen gehts los!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-4183223718617179307?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/4183223718617179307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=4183223718617179307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4183223718617179307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/4183223718617179307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/abschiedsfeier.html' title='Abschiedsfeier'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7931870643696411419.post-2977800835218731601</id><published>2008-07-10T11:53:00.000-07:00</published><updated>2008-07-10T11:55:35.117-07:00</updated><title type='text'>Noch 7 Tage</title><content type='html'>In 7 Tagen geht der Flieger! :-) Die Anspannung wird immer größer! Das größte Abenteuer meines bisherigen Lebens liegt vor mir! Hier versuche ich Euch auf dem Laufenden zu halten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7931870643696411419-2977800835218731601?l=joschkaintansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/feeds/2977800835218731601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7931870643696411419&amp;postID=2977800835218731601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2977800835218731601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7931870643696411419/posts/default/2977800835218731601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://joschkaintansania.blogspot.com/2008/07/noch-7-tage.html' title='Noch 7 Tage'/><author><name>Joschka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14807593510879627361</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_oICLk6khznE/SHZeFPEcdjI/AAAAAAAAAAM/dz1q2W-f9Gk/S220/jg7BzT7-5127259.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
